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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Der Luxus des Helmut Kiener

Helmut Kiener, Milliardär, sitzt in Untersuchungshaft. Wegen Betrugsverdacht. Was ist das für ein Mensch, der als studierter Psychologe soviel Geld ansammeln konnte?

Schauen wir uns seine Vita an:

1959: Helmut Johann Kiener kommt am 19.06. in Wernbach zur Welt

1980: Nach Abitur und Bundeswehr Studium Sozialpädagogik an der Fachhochsschule Fulda

1982: Parallelstudium Psychologie an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt

1987: Berufsbeginn bei Marktforschnungsinstitut Cohorten in OffenbaCH

1990: Kiener wird selbständig, als freier Mitarbeiter bei der Agentur Trias

1995: Leitung eines Hedge-Fonts

2001: freiberuflicher Anlageberater

2003: Berater bei K1 Global Ltd., Sitz: britische Jungferninseln

2005: Trading Manager und Fonds Advisor X1 Fund Allocation GmbH

Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft, ihm drohen bis zu zehn Jahren Haft. Wer sein Foto anschaut, da blickt ein freundlicher Herr mit hoher Stirn und Oberlippenschnauz einem entgegen. Und so einem wird Betrug und Untreue in besonders schweren Fällen vorgeworfen?

Aber irgendwoher muss ja das Geld für seinen teuren Lebensstil gekommen sein:
  • Privatflugzeug am Frankfurter Flughafen, auf 60 Millionen EUR geschätzt
  • Hubschrauber
  • zwei Luxusimmobilien in Miami

Ja, und eine Privataudienz beim Papst persönlich ...

Was hat er eigentlich angestellt? Nun, er hat ein verschachteltes System entwickelt, fast so eine Art Schneeballsystem, und der Gewinn floss an ihn zurück. Die Staatsanwaltschaft in Würzberg rechnet mit Monaten, um dieses System zu durchschauen. Und die Geschädigten, darunter auch Banken, zeigen sich nicht besonders aussagefreudig.

Und die Münchner Kanzlei Lutz Libbertz übernahm seine Verteidigung, sie haben Haftbeschwerde eingelegt. 

Ich frage mich jetzt, wie fühlt sich so ein Mensch, der bisher als Milliardär für die meisten von uns in unvorstellbarem Luxus lebte und jetzt in Untersuchugshaft sitzt? Ich denke: bescheiden.

Irgendwie scheint es doch noch so eine Art von Gerechtigkeit zu geben ...

(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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M
<br /> Liebe Kiat!<br /> <br /> Das Gemeine daran ist,der wird selbst im Knast Privilegien haben.Jetzt hockt er in U-Haft,das bedeutet,er kann sich soviel Geld schicken lassen,wie er will.<br /> <br /> Und mit Geld kriegst Du ALLES im Knast,selbst Freigänge.Der putzt nicht mal selber seine (Einzel)zelle,das macht dann beim Umschluß ein Mitgefangener für Kaffee und Tabak als Bezahlung.<br /> <br /> Selbst die Beamten werden den anständiger behandeln als den üblichen Knacki.<br /> Da er sich angepaßt verhalten wird,kommt der ganz bestimmt auf Halbstrafe raus,eine günstige Sozialprognose wird der von einem Sozialpädagogen schon ausgestellt bekommen,der weiß ja,was er denen<br /> vorsülzen muß.<br /> <br /> Naturlich lebt er nicht mehr in einem solchen Luxus wie früher,aber eben auch nicht wie jeder ganz normale Knacki.Leider!<br /> <br /> Traurige Grüsse von Moira<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Moira,<br /> <br /> ja, das ist leider wahr. So einem geht es selbst im Knast noch besser als anderen. Und das nur, weil er viele übers Ohr gehauen und ihnen Geld abgeknöpft hat.<br /> <br /> Auch traurige Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
K
<br /> Liebe Kiat,<br /> <br /> es ist unvorstellbar soviel Geld zu haben! Andere müssen mit ein paar €uro auskommen und wissen die letzten Tage des Monats nicht wovon sie leben sollen und die Milliardäre leben in einem Luxus und<br /> horten immer mehr Geld an. Redlich verdienen kann man solche Summen nicht! Sicher kann er sich auch freikaufen und wenn nicht, lebt er im Gefängnis auch wie ein König. Gerechtigkeit gibt es auf<br /> dieser Welt nicht.<br /> <br /> Wieviel Gutes könnte man mit diesem Geld tun auf dieser Welt!<br /> <br /> Liebe Grüße, Katharina<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Katharina,<br /> <br /> machen wir mal folgende Rechnung: eine Million EUR, das sind 2.000 500 EUR Scheine, die passen in einen Aktenkoffer. Eine Milliarde EUR, das sind 1.000 Aktenkoffer, wirklich unvorstellbar! Solch<br /> ein Raubtierkapitalist konnte soviel Geld an sich raffen, weil er andere betrogen hat.<br /> <br /> Ja, so viel Geld könnte sinnvoller verwendet werden als dem Snobismus eines Psychologen zu dienen!<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
F
<br /> scheint so<br /> <br /> <br />
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