Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da gibt es Sebastian Pantel, er arbeitet als Regionalreporter beim Südkurier. Und er machte einen Versuch: Er wollte einen Monat nur so viel Geld ausgeben, wie er als Hartz IV Bezieher erhielte. Und er traf viele echte Hartz IV Bezieher und hörte sich ihre Geschichten an.
Diese Geschichten zeigen, dass Hartz IV Bezieher nicht in spätrömischer Dekadenz leben, wie der frühere Chef der FDP einst verkündet hatte. Das mag für ihn gelten, wenn er sich nach dem endgültigen Ableben seiner Partei samt Freund in seine Villa auf Mallorca ins Privatleben zurückzieht. Pantels Reportage findet ihr hier.
Pantel wurde für seine Reportagen zu Hartz IV mit dem Journalistenpreis der Diakonie in Baden ausgezeichnet. Er hat diese Auszeichnung wirklich verdient!
Leute, wenn euch wieder ein Leser des Buches von Thilo S. begegnet und euch als "Warmduscher", "Faulenzer" oder Schlimmeres beschimpft, dann kontert mit dieser Reportage und seinen haarsträubenden Fällen.
Es macht auch keinen Sinn, an diesem Hartz IV Gesetz marginal herumzudoktern. Dieses gesamte System - genannt Hartz IV - mus verschwinden. Es muss ersetzt werden durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ich höre dann gleich den Aufschrei "Wer soll das bezahlen?"
Dazu verweise ich auf den Artikel "Ist das bedingungslsoe Grundeinkommen finanzierbar?". Wer es noch nicht weiß, ja, es ist finanzierbar, mit den jetzigen Ausgaben. Unglaublich, aber wahr! Diese Wahrheit sollte sich herumspechen! Setzt euch für das bedingungslose Grundeinkommen ein! Es gibt keine andere Lösung!