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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Ein Hygieneproblem?

Das dritte Baby in der Mainzer Uniklinik gestorben. Aufatmen! Die Klinik ist nicht schuld!

Wer dann? Angeblich wurde durch Zufall die Ursache gefunden. Bei der Durchsuchung ist jemand mit seinem Fuß gegen einen Sack gestoßen. Gefüllt mit Infusionsflaschen. Durch diesen Stoß hätten sich Haarrisse bei den Infusionsflaschen gebildet. Ich fasse es nicht. Mit welcher Kaltschnäuzigkeit werden Infusionsflaschen "verpackt" und transportiert?

Woher kommen diese Infusionsflaschen? Keine Antwort!

Dagegen schiebt Ulrike Flach, sie sitzt für die Gelben im Bundestag, die Schuld auf den Gesetzgeber: "Wir haben auf dem Gebiet der Krankenhaus-Hygiene ein großes Problem, auf das der Gesetzgeber dringend reagieren muss." Liebe Frau Flach, wer sitzt denn in der Regierung? Unter anderem die Gelben!

Und dann werden Zahlen genannt: Bis zu 40.000 Patienten infizieren sich in deutschen Krankhäusern an tödlichen Keimen. Leute, stellt euch mal das vor. Jährlich wird eine Stadt wie Ansbach in Bayern ausgelöscht. Und 600.000 Menschen infizieren sich jährlich in deutschen Krankenhäusern. Können wir das einfach so hinnehmen? Nein, und nochmal nein!

Diese Hygieneskandale zeigen andere Skandale auf: Zunächst ein falschverstandener Föderalismus. Jedes Bundesland kann sich eine andere Hygieneverordnung ausdenken, es gibt fünf Bundesländer, die haben gar keine Hygieneverordnung. Hier krankt es doch ganz gewaltig. Somit ist doch die Versuchung sehr groß, den Schwarzen Peter zwischen Bund und Länder hin und her zu schieben.

Und woher kommen die multiresistenten Keime? Wer sorgt dafür, dass immer mehr Antibiotika ihre Wirkung verlieren? Da haben wir einmal die Art und Weise der Fleischproduktion: Junge Ferkel müssen in ihren ersten Lebenstagen mehr als ein Dutzend von Impfungen über sich ergehen lassen. Und dann führen sich die Menschen junge Ferkel als besonderen Genuss das als Spanferkel zu sich, kein Wunder, wenn Krankheitserreger auf Antibiotika nicht mehr reagieren.

Nicht genug damit: Ein großer Teil der verfütterten Antibiotika geht in die Gülle und damit auf die Felder und Wiesen. Und damit ins Grundwasser. Und letztendlich ins Trinkwasser. Welch ein teuflischer Plan steckt dahinter?

Selbst Menschen, die auf Fleisch verzichten, sind nicht sich vor den multiresistenten Keimen! Und dann wird bei der Sterilisation von Operationsbesteck geschlampt, aber wie! Grund: Offenbar Einsparungen. Am Personal! Nichtmediziner sind halt billiger.

Was muss noch alles passieren? Müssen erst die Straße mit Leichen gepflastert sein?

Quelle

 

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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