Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Was derzeit in der Mainstreampresse abgeht, ist wieder einmal typisch. Diesmal werden Politstars gebacken:
Der derzeitige Verteidungsminister zu Guttenberg bekam ja schon immer eine positive Presse, etwaige Ansätze von Skandalen prallen einfach von ihm ab.
Jetzt kommt die zweite Aufbauwelle: Seine Gattin, eine Urenkelin Bismarcks, geht ins Fernsehen. Sie arbeitet mit der oft als Schmuddelsender genannte Sendeanstalt RTL II zusammen. Mit ihrem Projekt zum Schutz von Missbrauchopfern. Sie wirbt fleißig für ihr Buch.
Auf den ersten Blick mögen ihre Ziele positiv sein. Doch nach etwas Nachdenken frage ich mich: Wieso werden die Strafverfolgung der Täter nicht Staatsanwalt und Polizeibehörden überlassen? Wollen wir wirklich, dass Bürger die potentiellen Täter einfängen? Sind wir bald im Wilden Westen? Oder wollen wir wirklich, dass selbsternannte Rächer solche "Aufgaben" übernehmen?
Ich schätze, hier hat die Freifrau den Bogen überspannt.
Und diese Woche spendierte DER SPIEGEL dem freiherrlichen Paar eine Titelseite. Und als ich die Lokalseite der Tageszeitung aufschlug, blickte mir das Konterfei von Henno zu Guttenberg entgegen. Da sehen wir, was eine gefällige Presse wert ist.
Wenn die Freifrau so sehr für Sicherheit, und Recht und Ordnung eintritt, dann hätte ich sie mal gefragt, was sie von einem gewissen Roman einer HH hält, indem gewaltverherrlichende Szenen beschrieben werden. Ja, Frau Freifrau zu Guttenberg, was sagen Sie dazu?
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