Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
In der heutigen Lokalzeitung gab es eine Rezension eines Buches über Hexen. Da dachte ich, das scheint ja interessant zu sein.
Da ich ein misstrauischer Mensch bin, habe ich mir eine Leseprobe aus dem Netz gezogen und fing an zu lesen. Die Rezensentin, Lara Hausleitner hatte ja geschrieben: "Etwas nervig an der meist flott erzählten Geschichte ist ..."
Ich habe das ganz anders empfunden. Ich musste mir immer wieder einen Tritt verpassen, um wenigsten die wenigen Seiten der Leseprobe durchzulesen. Und da habe ich schon Dinge gefunden, die nicht zusammenpassen, zum Beispiel, dass der Teller mit den Bohnen erst irden und ein paar Seiten später aus Holz ist. Also, da hätte ein Lektor protestieren müssen. Ich kennen ein Verlagsurgestein in München, er hat mal über mein Buch gesagt: "Sie haben wirklich etwas zu sagen, Sie brauchen Ihre Texte nicht aufzublasen."
Wohingegen dieses Buch offenbar mehrere Kompressoren benötigt, um das Buch auf das Volumen von über 500 Seiten zu bringen. Kurz und knapp, dieses Buch finde ich nicht lesenswert, aber das ist meine persönliche Meinung. Worum geht es? Katherine Howe: "Das Hexenbuch von Salem", Verlag Page & Turner, München, 510 Seiten, 18 Euro. In der Verlagsgruppe Random House - als Bertelsmann - erschienen.
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