Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da gibt es in München von Hugendubel eine alte Filiale, bei der alles begann: Das Haus am Salvatorplatz 2. Da hatte einst Heinrich Hugendubel das Familienunternehmen gegründet. Und diese Woche wurde dem Personal verkündet, dass dieser alte Laden Mitte 2012 geschlossen werden wird.
Schade drum! Jetzt werden alle Filialen nur noch nach Umsatz und erwirtschafteten Gewinn beurteilt. Tradition spielt keine Rolle mehr.
In der Vergangenheit wurden viel zu viele Filialen eröffnet, jetzt rächt sich dieses Spielchen. Ein richtiger Buchladen ist halt doch etwas anderes als ein Discounterladen: Die Kunden wollen beim Personal ihre seit Jahren bekannten Gesichter haben, die sie beraten. Einfach auf die Schnelle das Buch in die Tüte und dann die Kundin in Richtung Kasse scheuchen, nein, das funktioniert bei einer richtigen Buchhandlung nicht.
Und das ist gut so! Nur bei Hugendubel werden derzeit mit der Brechstange die altehrwürdigen Filialen abgebaut. Es werden Tage kommen, da wird auch die Geschäftsleitung auch von Hugendubel noch bedauern, die alten Filialen aufgegeben zu haben, nur dann dürfte es zu spät sein.
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