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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Hugendubel schließt alte Filiale

Da gibt es in München von Hugendubel eine alte Filiale, bei der alles begann: Das Haus am Salvatorplatz 2. Da hatte einst Heinrich Hugendubel das Familienunternehmen gegründet. Und diese Woche wurde dem Personal verkündet, dass dieser alte Laden Mitte 2012 geschlossen werden wird.

Schade drum! Jetzt werden alle Filialen nur noch nach Umsatz und erwirtschafteten Gewinn beurteilt. Tradition spielt keine Rolle mehr.

In der Vergangenheit wurden viel zu viele Filialen eröffnet, jetzt rächt sich dieses Spielchen. Ein richtiger Buchladen ist halt doch etwas anderes als ein Discounterladen: Die Kunden wollen beim Personal ihre seit Jahren bekannten Gesichter haben, die sie beraten. Einfach auf die Schnelle das Buch in die Tüte und dann die Kundin in Richtung Kasse scheuchen, nein, das funktioniert bei einer richtigen Buchhandlung nicht.

Und das ist gut so! Nur bei Hugendubel werden derzeit mit der Brechstange die altehrwürdigen Filialen abgebaut. Es werden Tage kommen, da wird auch die Geschäftsleitung auch von Hugendubel noch bedauern, die alten Filialen aufgegeben zu haben, nur dann dürfte es zu spät sein.

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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S
<br /> Sag mal Kiat, ist alles OK bei dir? Du schreibst gar nix mehr...<br /> Sabiene<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Sabiene,<br /> <br /> <br /> mein "Agent" hatte Probleme und war bis heute im Krankenhaus. Ich hatte so viel um die Ohren, dass für den Blog keine Zeit mehr blieb.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
T
<br /> Früher bin ich ganz gerne durch deren Filialen geschlendert. Das Konzept mit den vielen offen rumliegenden Büchern und den Leseinseln fand ich nicht schlecht. Durchschnittlich 2 - 3 Bücher waren<br /> es, die ich dabei gefunden habe.<br /> Seit ca. 2 Jahren reizt mich keine dieser Buchhandlungen mehr. Dafür, dass nur das übliche Zeugs rumliegt, das man wirklich überall findet, brauche ich nicht in den Laden gehen.<br /> Wenn ich schon was bestellen muss, dann mache ich das lieber über eine persönlichere Buchhandlung. Und wenn es ums selber recherchieren geht, was es zu dem Thema XY auf dem Markt gibt, nutze ich<br /> das Netz.<br /> Es wird andern aehnlich gehen und dann braucht es irgendwann nicht mehr diese Filialen. Ob das Konzept alles noch unpersoenlicher zu machen aufgeht, das wird sich zeigen.<br /> <br /> Einen lieben Gruss, Tatzelwurm<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Tatzelwurm,<br /> <br /> <br /> ich kenne einige kleine Buchhandlungen, die beraten noch wirklich ihre Kunden, weil sie wissen, woran die jeweiligen Kunden interessiert sind. Den große Filialtisten ist so etwas zu<br /> personalintensiv, also weg damit. Damit haben die kleinen Buchhandlungen eine Möglichkeit zum Überleben.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />