Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Von 1949 bis 1975: Heimerziehung - ein sehr dunkles Kapitel: Viele Kinder galten als "Kinder der Sünde", sie wurden ihren ledigen Müttern weggenommen und in Heime gesteckt. Kinder, die auffällig waren, die landeten ebenfalls in Erziehungsheimen - oft für die Opfer nicht nachvollziehbar.
Erziehungsheim, das bedeutete für die Opfer: Zwangsarbeit, kaum Bezahlung, Gewalt, sexueller Missbrauch. Viele dieser Heime wurden von kirchlichen Einrichtungen geleitet. Gerade in solchen Heimen ging es wie in der Hölle zu. Es klingt wie Hohn, wenn solche Heime nach Heiligen benannt wurden.
Und für die Opfer wurde auch kaum in die Rentenversicherung gezahlt. Dabei mussten viele Kinder Schwerstarbeiten in den Wäschereien etc. leisten.
Opfer erzählen: