Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Ja, ihr habt richtig gelesen, nicht "Fahndung nach Facebook", sondern "Fahndung mit Facebook". Das war ja im Bundesland Niedersachsen der letzte Schrei! Da wurden Fahndungsaufrufe wirklich in Facebook veröffentlicht!
Dem Datenschutzbeauftragten war das ein Dorn im Auge. Zu Recht! Das in Deutschland geltende Recht lässt nicht zu, dass Daten an ausländische Firmen wie Facebook weitergereicht werden. Begründung: Ausländische Firmen wie beispielsweise Facebook unterliegen nicht dem in Deutschland geltenden Datenschutz - vor allem dem Persönlichkeitsschutz!.
Das Innenministerium in Niedersachsen folgte der Kritik des Datenschutzbeauftragten. Und die Polizei Hannover wurde angewiesen, keine Fahndungsaufrufe mehr in Facebook zu veröffentlichen. Und das ist gut so!
Da frage ich mich, wie halten es die anderen Bundesländer? Zum Beispiel Bayern. Und wie hält es der Bundesinnenminster? Er kommt ja aus Bayern.
Quelle: DRadio Wissen Polizei Hannover stoppt Fahndung per Facebook
In diesem Zusammenhang passierte eine Datenpanne bei der Polizei in Hessen:
Facebook-Datenpanne der Polizei - Hessenschau- 30.05.2011- Hessischer Rundfunk
Wo sind wir denn? Schon im Wilden Westen? Dauert es nicht mehr lange und es machen sich selbsternannte Kopfgeldjägerr auf den Weg - nach dem Motto "Tot ode lebendig!" Und dann wird das Kopfgeld kassiert!
Wehret den Anfängen!