Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Juliane schickte mir einen super interessanten Link - vielen Dank Juliane! Es geht um ein Gespräch von Franz Hörmann. Zu Fragen wie: Droht der ultimative Finanzcrash? Droht das Ende des Geldes? Kann eine Gsellschaft ohne Geld funktionieren?
Gerade auf die letzte Frage antworte ich mit einem lauten JA! Ich selbst bin ja in einer archaischen Gesellschaft bei mongolischen Nomaden in der Steppe aufgewachsen. Später besaß ich auch zwar einige Münzen - solche mit Loch - ich zog eine Lederschnur durch und hängte diese Münzen um meinen Hals.
Aber brauchte ich diese Münzen zum Überleben? Eigentlich nicht. Meine Pfeile fertigte ich selbst an, meine Bögen auch. Mit dem Messer war es etwas anderes. Wer mein Buch gelesen hat, weiß, dass ich das Messer jemand abnahm, der mich töten wollte. Aber mein vierbeiniger Freund - Wolfsmann - kam ihm zuvor und biss ihn tot. Ich nahm sein Messer mit.
Ja, als ich von der Sippe ausgestoßen wurde und allein überleben musste, da fertigte ich aus den Überresten eines verendeten Kamels Hufschuhe für mein Pony an. Auch das schilderte ich in meinem Buch. Also, für mich ist es durchaus möglich, ohne Geld auszukommen.
Erst als ich immer mehr in der sogenannten Zivilisation leben musste, begann auch ich Geld zu benötigen.
Gerade deshalb finde ich dieses Gespräch des Franz Hörmann sehr interessant!