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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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GLOSSE: Der entgelte Freiherr zu Guttenberg - Meister aller Fettnäpfchen?

Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg lässt es wieder krachen - diesmal mit einem gehörigen Rückschlag! In einem Interview mit der ZEIT verärgert er doch glatt die CSU-Granden - allen voran den Ministerpräsidenten.

Oder gehört dies alles zum Marketing für sein "Buch" mit dem passenden Titel "Vorerst gescheitert"? Es schaut ganz danach aus. Hauptsache, die Medien schreiben über ihn. Ob gut oder schlecht, das ist doch egal! Hauptsache ist doch, dass Interesse für sein "Buch" geweckt - ja richtig geschürt wird. Was steht in diesem Buch? Gespräche Guttenbergs mit dem Chefredakteur Giovanni di Lorenzo von der ZEIT. Ob das gleich ein ganzes Buch wert ist?

Bisher ist ja einiges durchgedrungen, das den CSU Spitzen ganz und gar nicht gefällt.

Quelle: Guttenberg brüskiert CSU

Da ist von Guttenberg laut n-tv zu hören resp. zu lesen:

Guttenberg hatte der CSU in der "Zeit" den Anspruch abgesprochen, eine Volkspartei zu sein, und Sympathien für die Gründung einer neuen Partei erkennen lassen.

Parteichef Horst Seehofer warf ihm schlechten Stil vor. "Die Parteienkritik von Karl-Theodor zu Guttenberg liegt völlig daneben", sagte er.

Und weiter: Seehofer sagte dazu, es sei kein guter Stil, wenn alles und jeder herabgesetzt werde, um selbst erhöht zu werden. "Und ich bitte den Karl-Theodor, diese bekannten Wortgirlanden zu beenden und einfach Rücksicht zu nehmen auf die vielen Tausenden, die in deutschen Parteien sich täglich, und manche davon rund um die Uhr, engagieren für die Zukunft unseres Landes."

Also, Seehofer scheint etwa verärgert zu sein. Ist ja auch verständlich, da pfeifen es die bayerischen Spatzen von jedem Dach, dass die absolute Mehrheit der CSU in weite Ferne gerückt ist und dann solche wehrzersetzenden Worte eines früheren Verteidigungsministers. Wo gibt es denn so etwas! Immerhin, der frühere Finanzminister Fahrenschon scheint ja schon etwas geahnt zu haben, er kündigte seinen Job als Finanzminister und will Präsident beim bayerischen Giro- und Sparkassenverband werden. Wahrscheinlich sagte er sich: Lieber einen sicheren Posten als Frühstücksdirektor mit vierfachem Gehalt als Finanzminister auf unsicherem Posten ... Und ließ seinen Ministerpräsidenten allein im Regen stehen.

Und der neue Umweltminister Marcel Huber pflichtete seinem Ministerpräsidenten gleich bei: "Wir haben so viele andere Themen, dass über Guttenberg kaum diskutiert wird." Und der Innenminister meint: "Ich sehe überhaupt keinen großen Anlass, darüber zu diskutieren." Und der Söder sagt erstmal nichts. Verständlich, er muss sich ja erst einarbeiten - als neuer Finanzminister!

Aber der entgelte Freiherr hat immer noch seine Fans, auf die er sich verlassen kann. Allen voran Philipp Mißfelder von der Schwesterpartei CDU: "Jeder hat eine zweite Chance verdient. Er ist immer noch ein Ausnahmetalent der Union". Ja gerade der Mißfelder muss es wissen:


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P
Dieser Missfelder scheint ein ziemlicher Mistkerl zu sein, der und der Freiherr passen zueinander! Dein Wort "entgelt", das passt! Ein prima Artikel!
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K
<br /> <br /> Vielen Dank für dein Lob! Beim Mißfelder sind wir uns einig <br /> <br /> <br /> <br />