Da leistet sich die Stadt Nürnberg seit Jahren eine führerlose U-Bahn, und täglich gibt es Chaos. Zuletzt war es eine Taube ...
Ja, eine Taube flatterte vor einem führerlosen Zug, das Sicherheitsprogramm interpretierte das als ein größeres Lebewesen und legte ein Bremsung hin. Und da zuvor die Taktzeiten verkürzt waren, die Verantwortlichen glaubten, so die bisherigen Probleme zu lösen, gab es einen Dominoeffekt und noch mehr Züge mussten anhalten. Die Fahrgäste stauten sich in den Haltestellen.
Aber verbissen bleiben die Verantwortlichen dabei: keiner denkt daran, dieses System der führerlosen U-Bahnen endlich einzustellen. Hier zeigt sich halt wieder, dass alltägliche Probleme sich ganz schlecht für die Umsetzung auf konventionelle Computer eignen. Das sollte jedem einleuchten: das menschliche Gehirn ist anders organisiert als Computer. Da kann bis zum Sankt Nimmerleinstag programmiert werden, auf außergewöhnliche Zwischenfälle können Programme nicht so reagieren wie fachlich gut ausgebildete Menschen.
Immerhin, eine Konzession wurde schon gemacht: Für eine weiteren Ausbau der führerlosen U-Bahnen wurden vierzehnn "Kombi-Triebwagen" angeschafft, die können dann wahlweise von einem Fahrer oder einem Computer gesteuert werden. Ist das nicht pervers? Nur um nicht eingestehen zu müssen, dass das System "führerlose U-Bahn" zum Scheitern verurteilt ist?
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