Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da hat sich wohl die die deutsche Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger von den Verlegern übern Tisch ziehen lassen. Jedenfalls sieht der vorgelegte Gesetzentwurf nach einer Gefälligkeitsarbeit für die Verleger aus.
Sollte dieser Entwurf Gesetz werden, dann hat nur der "Presseverleger" das ausschließliche Recht, Presseerzeugnisse für gewerbliche Zwecke im Internet öffentlich zugänglich zu machen.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung Internetdienste sollen zahlen
Das betrifft zunächst Suchmaschinen wie Google et al. - aber auch private Blogs, die Werbung geschaltet haben. Dann gelten sie vermutlich als "gewerblich"!
Immerhin soll nach diesem Gesetzentwurf noch folgenes kostenlos sein:
Und dann steht im Entwurf, dass die Autoren von Pressetexten an den Vergütungen durch das neue Gesetz "angemessen" beteiligt werden.
Von zwei Seiten kam gleich Kritik zu diesem Gesetzentwurf:
Bitkom befürchtetwohl - sollte dieser Entwurf Gesetz werden, dass dann das Internet ausgetrocknet wird. Wer braucht dann nocht Bitkom?
Leistungsschutzrecht für Versager, oder wieso braucht man ACTA
Veröffentlicht am 12.03.2012 von DieEmpoerte
Netzpolitiker gegen Ministerin beim #lsr
Veröffentlicht am 14.03.2012 von zdf