Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns, da gab es einst in Kärnten eine Bank, die musste die Bayerische Landesbank unbedingt haben.
Wieso eigentlich? Nun, so eine Bank hat viele gut gepolsterte Stühle, und ein Freistaat brauchte immer wieder Plätze für altgediente politische Auslaufmodelle. Die wollen halt auch versorgt werden. Und wenn sie sonst schon nichts mehr sind, sie müssen doch dann Visitenkarten verteilen, da steht dann drauf, was sie jetzt sind. Das beeindruckt dann die Welt.
Also wurde diese komische Bank erworben, das war ein ziemlich teurer Kauf, zumal letztendlich die Bayern erst kauften und dann eben diese Bank symbolisch für einen Euro den Österreichern überließen. Ja, ihr habt richtig gelesen! Und damit ist wieder einmal bewiesen, dass im Freistaat ein Finanzminister nicht einmal bis Zwei zählen können muss, nein bis Eins reicht völlig: Eine Milliarde Euro Verlust, und eine Milliarde Euro Verlust, und eine Milliarde Euro Verlust, ...
Das ist doch viel einfacher und außerdem viel übersichtlicher! Und wenn dann die böse Opposition kommt, und wissen will, wie viel Geld zum Fenster rausgeschmissen wurde, kommt die Gegenfrage: "Meine rothaarigen Damen von der Grünfront, welche Milliarde meinen Sie denn?"
Nach unbestätigten Gerüchten soll diese Zählweise auch bei den neu geschaffenen bösen Banken eingeführt worden sein. Ist jedoch nichts Neues, Frau Merkel handhabt das schon lange mit der Arbeitlosenstatistik: Noch eine Million Arbeitslose, noch eine Million Arbeitslose, ... Und schon ist das Rätsel des so genannten Jobwunders gelöst ...
Da stand nun der Alt Ministerpräsident vor einem Ausschuss und wurde wegen der Transaktionen mit dieser Kärntner Bank befragt. Es kommt fast der Eindruck auf, dass der Alt Ministerpräsident diese Kärntner Bank verdrängt hat. Ja, er scheint vergessen zu haben, dass er einst öffentlich jubelte: "Ein gutes Signal für den Banken- und Finanzplatz in Bayern!"
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