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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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GLOSSE - Statussymbole

Warum gehen Politiker in die Politik? Wegen der Kohle? Aus Machtgründen? Nein, wegen Statussymbole wie Auto mit Chauffeur, Büro mit Sekretärin und persönlicher Referentin etc.

Das forderte auch der scheidende Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Als er einst Ministerpräsident wurde, unterschrieb er als eine der ersten Anordnungen, dass sein Amtsvorgänger Peer Steinbrück mindestens ein Jahr lang auf solche Statussymbole nicht verzichten muss.

Und nun wollte Rüttgers gleich mindestens fünf Jahre lang seine Stautussymbole behalten. Wieso eigentlich? Das fragten sich viele in der Bevölkerung, die empört anriefen. Rüttgers machte einen Rückzieher, das sei ein Missverständnis, es bleibe bei der einjährigen Übergangsregelung. Nun ja, Rüttgers alljährige Urlaubsreise ist somit gesichert, der Exministerpräsident darf wieder seine (amtliche) Familienkutsche persönlich nach Südrankreich kutschieren.

Wie ist das eigentlich sonst geregelt?

  • Bundeskanzler und Bundespräsidenten: Denen steht lebenslang Dienstwagen mit Chauffeur und ein Büro zu.
  • Mitglieder des Bundestagspräsidium: Die behalten diesen Anspruch mindestens für die nächste Legislaturperiode.
  • Baden-Württemberg: Der ausgeschiedene Ministerpräsident Hans Filbinger fuhr noch sieben Jahre lang auf Kosten des Bundeslandes durch Schwaben.
  • Freistaat Bayern: Ehemalige Ministerpräsidenten bekommen Personal und Einrichtungen zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Welche Aufgaben? Besonders gut versorgt ist Edmund Stoiber.

Da wird stets übers Sparen und Sparpakete diskutiert, wieso wird nicht hier gespart?

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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K
<br /> Liebe Kiat,<br /> <br /> hier werden sie nie sparen! Gespart wird nur bei Ausgaben für die Ärmsten des Landes. Die Kanzlerin gönnte sich eine Reise nach Südafrika und lud dazu auch noch viele Andere ein obwohl sie als Fan<br /> und nicht als Kamzlerin dort war, wie sie betonte. Da sollte sie das doch auch privat bezahlen! Die Leistungen, die wir mittlerweile für unsere Staatsdiener bezahlen sind immens. Gönnt sich doch<br /> die kleine Bundesrepublik Deutschland mehr als 1200 Abgeordente, die eigentlich keine Ahnung haben. Wozu sonst brauchen sie für alles Berater? Die große USA gönnt sich ein Drittel was sich<br /> Deutschland leistet. Hier haben sie Amerika nicht als Vorbild, wo es wirklich sinnvoll wäre.<br /> Werden sie hier abgestzt oder stehen irgend jemandem im Weg, schiebt man sie nach Brüssel ab. Dort werden noch einmal richtig hohe Pensionen bezahlt. Irgendwo muß das Geld ja herkommen und dann<br /> nehmen sie es sich einfach von uns!<br /> Außerdem findet man viele Ex - Politiker in talkshows immer wieder, wo sie auch ein fürstliches Honorar für ihren Senf bekommen. Sie sorgen schon für Ihresgleichen! Das Volk ist geduldig und macht<br /> das alles mit!<br /> Wann kommen die endlich mal hinter Gitter für den Meineid den sie geschworen haben?<br /> <br /> Liebe Grüße. Katharina<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Katharina,<br /> <br /> <br /> da kann ich dir nur voll zustimmen! Die vielen Abgeordneten, die sich diese keine Republik leistet, sind ja alles nur Marionetten. Wer wirklich regiert, das sind die LObbyisten und Berater<br /> im Auftrag des Großkapitals. Nur eines finde ich gut: Es gibt immer mehr Menschen, die dieses perfide Spiel durchscheunen! Und das ist gut so!<br /> <br /> <br /> Solidarische Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />