Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Wie schnell geht es bergab? Das erfuhr der derzeitige Außenminister Dr. Guido Westerwelle. Bei der letzten Bundestagswahl 2009 über 14 % für seine Partei eingefahren, jetzt bangt er um den Einzug in den Landtag von NRW.
Es ist ja auch eine Mammutaufgabe, der er sich gestellt hat: Minister im Außenamt und gleichzeitig Chef seiner Partei, das kann nicht gut gehen. Und seine Förderer, all die Mövenpicks hat er enttäuscht:
Zunächst Steuererleichterungen versprochen, nur der Finanzminister hat in den öffentlichen Kassen schon lange keinen Cent mehr gesehen, nur Schulden, Schulden, Schulden! Wo soll der Finanzminister so einfach 35 Milliarden hernehmen? Noch mehr Schulden!
Westerwelles Versuch, die Hartz IV Empfänger als die bösen Schuldigen für diese Schulden auszumachen, schlug fehl. Dann schraubte er seine Steuersenkungsversprechen auf die Hälfte herunter. Enttäuscht wandten sich seine einstigen Förderer, eben die Manager von ihm ab, gnadenlos, wer seine Versprechen nicht hält, der verdient unsere Gunst nicht, ist deren Devise. Schließlich: Arbeit muss sich wieder lohnen!
Was macht Westerwelle? Wie ein trotziger kleiner Junge plärrt er: Ich und meine Partei brauchen euch gar nicht, wir sind schon immer die Partei des Mittelstandes gewesen! Wenn das keine schallenden Ohrfeigen für seine einstigen Gönner sind?!
Die Landtagswahl in NRW wird immer interessanter ...
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