Overblog Alle Blogs
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

Werbung

GLOSSE: Wie Unschuldige zu Verdächtigen erklärt werden

Erinnern wir uns, in Berlin brennen öfters Autos - vor allem Luxuskarossen. Ich selbst lehne solche Aktionen ab, aber das muss jede selbst für sich entscheiden. Um nun den Tätern auf die Spur zu kommen, fragt die Polizei die Provider für Handy-Verbindungen.

Und dann kann folgendes passieren: Jemand wohnt in einem Viertel oder ist regelmäßig zu Besuch. Und diesem Viertel brennt es öfters. Was passiert? Die Polizei gleicht die Daten ab: Wer wird angerufen? Wer hat angerufen?

Und wenn eine Person in dem in Frage kommenden Zeitraum mindestens fünfmal in den Verbindungsübersichten auftaucht, dieser Jemand ist gleich verdächtig und bekommt Besuch von der Polizei. Unglaublich? Leider ist es wahr!

Quelle: netzpolitik.org.de Funkzellenabfrage in Berlin: Und noch ein Fall

Ich zitiere: "Die übermittelten Daten werden dann unterschiedlich durchforstet: So werden die Verbindungsdaten sämtlicher Taten miteinander verglichen. Wäre ein Telefon mindestens an fünf Tatorten aufgefallen – so die interne Vorgabe der Berliner Ermittlungsbehörden – , 'hätten wir uns die Person mal angesehen'."

Irgendwie finde ich diese Methode wenig überzeugend. Grund: Wer ein krummes Ding drehen möchte, wird kein Handy mitnehmen. Oder er nimmt vorher den Akku raus. Oder er steckt sein Handy in einen Blechkasten. Der wirkt dann wie ein Faradayscher Käfig und schirmt die elektromagnetischen Schwingungen ziemlich ab.

Und die Leute, die dann erfasst werden, das sind Menschen, die gar nicht vor haben, ein Ding zu drehen. Also Unbeeiligte. Trotzdem werden sie verdächtig, nur weil sie sich in der Nähe des Tatorts aufhalten oder gar dort wohnen.

Ich frage mich auch, was mit diesen Positionsdaten passiert? Wie lange werden die gespeichert? Ja, dazu gibt es keine rechtliche Vorgabe: "Tobias Kaehne, Pressesprecher der Berliner Strafgerichte, sagt, es gebe keine richterliche Kontrolle darüber, ob und wie Daten wieder gelöscht würden. Nachdem ein Richter eine Auswertung anordne, liege das weitere Vorgehen in der Hand von Polizei und Staatsanwaltschaft. 'Die Polizei darf die Daten so lange wie nötig behalten', sagt Kai von Lewinski, Experte für Datenschutzrecht an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität. Dabei müsse der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Theoretisch können die Daten aber von den Ermittlern so lange aufbewahrt werden, bis alle Täter gefasst sind – was im Falle der Autobrandstiftungen niemals der Fall sein dürfte."

Ist ja toll! Wenn ich Pech habe, bleiben diese Daten auf immer und ewig im Zugrif der Polizei! Da braucht nur ein Verbrechen in dieser Gegend verübt werden - gleich bin ich im Verdacht, weil ich - nach Auskunft der Positionsdaten - dort immer herumlungere.

Es wird also Zeit, dass etwas passiert. Zum Beispiel der Einsatz von G-COM - dem Handy auf der Basis von Gravitationswellen. Solche Handys sind nicht abhörbar und deren Standort kann nicht ermittelt werden.

Quellen

  1. Gravitatonstelefon
  2. G-COM

Telefon der Zukunft seit über 10 J. schon bekannt bei Russen ;-)

 

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
D
Ja einige die ich kenne, dank Deines Tipps damals. ;-))<br /> <br /> Liebe Grüße zum Abend<br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> Das freut mich sehr <br /> <br /> <br /> <br />
D
Aber wirklich wahr.<br /> Ich mache das derzeit so, wenn ich weggehe, dann ohne<br /> Handy. Zuhause liegt das Handy in einer Keksdose.<br /> Ich habe noch ein Festnetz, das langt.<br /> Ich möchte nicht mehr überall und für jeden erreichbar sein.<br /> So haben sich die Werbeanrufe auch von selbst erledigt.<br /> <br /> Liebe Grüße und einen feinen Dienstag<br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> Das ist eine gute Idee! Hoffentlich machen das viel nach!<br /> <br /> <br /> <br />
D
Hab ganz vergessen...<br /> Zu Deinem Bericht. Ist ja echt wieder ein dolles Ding.<br /> <br /> Das Beste ist wirklich man geht nicht mehr mit Handy in<br /> Ballungsgebiete wie Kreuzberg oder ähnlichem raus.<br /> <br /> Ach das waren noch Zeiten, als es an jeder Straßenecke<br /> eine Telefonzelle gab und man so ein Handy gar nicht<br /> vermisste. Komisch, man brauchte es einfach nicht.<br /> Es ging auch so. Man hatte seinen Anrufbeantworter und konnte<br /> sich aussuchen, wen man zurückrief..hihi<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> Die Handys dienen in erster Linie zum Überwachen der Menschen. Deshalb werden diese Handys ja auch subventioniert. Deshalb reduziere ich bei mir den Einsatz der Handys - wo es geht. Es stimmt,<br /> früher ging es auch ohne. Im Notfall die Telefonzelle oder die nächste Wirtschaft. Irgendwie lebten da die Menscjen viel gemütlicher.<br /> <br /> <br /> <br />
D
Ah okay...gut zu wissen....<br /> ja Du hast Recht, es trifft wirklich oft die Falschen..<br /> Wenn nur dieser Rockefellerclan mal aussterben würde...;-))<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> Diesen Wunsch habe ich auch - stell dir vor <br /> <br /> <br /> <br />
D
Na toll, da weiß man ja, wer diese Telefone bzw. Handy mittlerweile<br /> schon für sich nutzt. Ich denke wir würden staunen, was die Eliten<br /> mittlerweile schon privat für sich für Techniken nutzen, dagegen<br /> leben wir höchstwahrscheinlich vergleichsweise noch in den 30er Jahren.<br /> Ich bin überzeugt davon, dass uns das alles vorenthalten wird und wir<br /> auch nicht mehr in den Genuss kommen, sowas zu kaufen und wenn<br /> dann nur für Menschen, die wirklich noch schwer Kohle haben.<br /> Wenn der Wissenschaftler sagt, die Russen haben das schon längst,<br /> dann auch nur die Elite. Ich kenne einige Russen, die hätten mir<br /> davon erzählt.<br /> Auch nur wieder von der dortigen Elite benutzt.<br /> Und die habens garantiert von den Amis durch Spionage hihi<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> In diesem Fall habe die Russen das Geheimnis des G-COM ganz bestimmt nicht von den Amis, sondern das ist eine rein russische Erfindung. Und der Referent war Wolfgang Wiederguth - er starb leider<br /> an Kehlkopfkrebs  Es trifft oft die Falschen.<br /> <br /> <br /> <br />