Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Der Kapitalismus zerstört sich selbst. Grund: Er will immer billiger produzieren, um noch mehr Gewinne zu scheffeln. Was aber treibt die Kosten in die Höhe? Löhne und Gehälter!
Deshalb lässt H&M in Indien nähen - von Sklavinnen. Die erhalten so gut wie keinen Lohn! Aber nicht genug damit. Es muss noch mehr an Personalkosten gespart werden.
Deshalb werden Journalisten durch Computer-Journalisten ersetzt. Nun braucht H&M weniger Journalisten, aber dafür viele Models.
Also werden mittels Computer Models erzeugt: Mit aberwitzigen Figuren, mit derart großen Brüsten, die Schatten werfen, mit einer Anatomie, die total unmenschlich ist. Und dann derart gebräunt, weil das in ist.
So ein Model ist total billig, und total flexibel. So flexibel, wie es nicht einmal eine chinesische Gummiakrobatin fertig bringt. Und H&M spart Personalkosten! Und Kosten für die Models! Und Kosten für die Modefotografen! All die schönen Bilder entstehen im Computer!
Das ist sehr schlimm für junge Menschen - vor allem Mädchen! Da gibt es nicht wenige, die nehmen sich solch künstliche Gestalten als Vorbild. Sie machen die wildesten Diäten mit und schaffen es doch nicht, ihre Körper an diese Kunstgestalten aus der Geisterbahn anzugleichen. Und sie werden gar depressiv.
Wie alle Kapitalisten handelt auch H&M voller Gier. Und diese maßlose Gier verführt auch H&M, fleißig an dem Ast, auf dem sie sitzen, zu sägen. Denn je mehr Menschen in der Produktion durch Kunstgestalten aus dem Computer ersetzt werden, desto weniger Leute gibt es, die sich die Klamotten kaufen können!
Und bald wird wieder eine große Blase platzen!
Quelle: Mashable Business H&M Under Fire for Using Fake Computer-Generated Models
Die Wahrheit über H&M Models
Hochgeladen von Taudane am 23.08.2011