Berlin, Marienfelde, das kleine Mädchen Kimberley stirbt qualvoll. Ihre Eltern können nicht einmal einen Grabstein kaufen. Grund: Hartz IV!
Was muss noch alles passieren? Da plustern sich vor allem gelbe Politiker auf, allen voran deren Vorsitzende, die sich nicht schämen, von spätrömischer Dekadenz sprechen und andererseits gibt es Eltern, die von Hartz IV leben müssen und nicht einmal ein Grabstein für ihre kranke und qualvoll verstorbene Tochter kaufen können.
Dies ist symptomatisch, wie Hartz IV Empfänger würdelos leben müssen. Das Leben, zu dem diese Gesellschaft sie zwingt, ist ein permanenter Verstoß gegen die Menschenwürde! Dies hat auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil festgestellt und die bisherige Praxis der pauschalierten Zahlungen als verfassungswidrig angeprangert.
Und was passiert? Politiker quer durch die Parteien palavern über Zahlungen, die auch noch gesenkt werden könnten. Leute, habt ihr nicht kapiert? Darum geht es doch nur sekundär! In erster Linie geht es darum, dass Hartz IV nicht verfassungswidrig ist! Ihr habt einen Eid auf die Verfassung geschworen und da steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Und das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass Hertz IV in diesem Punkt und anderen gegen die Verfassung verstößt. Liebe Bundestagsabgeordnete, wenn ihr weiterhin diesen Missstand nicht abstellt, dann seid ihr meineidig geworden, ja ihr verstößt gegen diese Verfassung. Also macht mal! Am besten, ihr schmeißt dieses Hartz IV dahin, wo es gehört: auf den Misthaufen der Geschichte!
Aber zurück zu Kimberley: Spontan haben sich Berliner bereit erklärt, für einen Grabstein zu spenden. Und das ist schön!
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.