Da gibt es eine gemeinnützige GmbH, die Treberhilfe, deren Chef fährt als Dienstwagen einen Maserati. Kann nicht sein? Ist aber!
Die Berliner Diakonie arbeitet mit Harald Ehlert zusammen, dem Chef der Obdachlosenhilfe Treberhilfe. So weit, so gut. Nun stellte sich heraus, dass Ehlert dienstlich einen Maserati fährt. Die Treberhilfe hat als Rechtsform die gGmbH gewählt, also eine gemeinnützige GmbH. Vorteil: Steuerbefreiung, wenn Gewinne für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Mehr dazu bei Wikipedia.
Ehlert verteidigt seinen Dienstwagen. Den brauche er, um bei der Bank vorzufahren, um Kredite zu bekommen. Das berichtet jedenfalls Bild. Da findet ihr auch ein Bild dieses Herrn.
Diese Tatsachen sind anscheinend in Berlin seit mindestens einem Jahr bekannt, berichtet jedenfalls Spiegel Online. Mehr Informationen findet ihr hier.
Was muss das für ein Mensch sein, dieser Ehlert?! Finanziert er doch sein Hobby, teuere Sportwagen, unter dem Deckmäntelchen der Obdachlosenhilfe. Dafür erhält er vom Berliner Senat Zuschüsse und braucht obendrein keine Steuern zu bezahlen.
Da sorgt der Vorsitzende der Gelben für Stimmung gegen die Hartz IV Empfänger und wird dabei kräftig von der Bildzeitung unterstützt, aber dass unser Gesellschaftssystem solche Auswüchse und Missbrauch wie bei der Treberhilfe ermöglicht, sollte doch zu denken geben.
Wer ist hier der Sozialschmarotzer?
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