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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Hilfe per Gesetz verboten!

Erinnern wir uns, da gab es im Golf von Mexiko die Plattform zum Bohren nach Öl. Was erst jetzt bekannt wurde, das Leck ganz tief unten war schon kange vor der Explosion bekannt.

Das berichtete jedenfalls BBC. Lest diesen Artikel, er zeigt wie verantwortungslos die Verantwortlichen mit der Katastrophe umgehen. Denn um eine Katastrophe handelt es sich, ume eine von globalen Ausmaßen. Wer glaubt, diese Katastrophe bleibe auf die Region des Golfes von Mexiko beschränkt, irrt gewaltig. Vielleicht sind die Auswirkungen fataler und gewaltiger, als sich Menschen vorstellen können.

Und gerade angesichts dieser Ausmaße ist es nicht zu fassen, dass die USA Angebote zur Hilfe abgewiesen haben. Grund: In den USA gibt es ein 90 Jahre altes Gesetz, den "Jones Act". Dieses Gesetz verbietet, dass Schiffe außerhalb der USA mit Besatzungen außerhalb der USA in amerikanischen Gewässern Aufgaben übernehmen, unglaublich, aber wahr.

Solange die Verantwortlichen nur in ihren sehr kleinkarierten Dimensionen denken, kann von ihnen keine Hilfe erwartet werden. Und eben deshalb werden diese Verantwortlichen in den Orkus der Geschichte gespülte werden ...


Quellen:

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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F
<br /> das ist es auch noch, aber wenn Vater Staat so weitermacht .........<br /> <br /> Ich mache mir ernsthaft Sorgen.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Flora,<br /> <br /> <br /> die haben alle nicht erkannt, wie ernst die Lage ist. Ich male mir eben aus, was passiert, wenn eine große Katastrophe eintritt. Werden die meisten Menschen das überhaupt mitbekommen, oder<br /> bleiben sie vor ihren Fernsehern sitzen. Erst wenn die Bildschirme sich verdunkeln, merken sie vielleicht, dass etwas nicht stimmt ...<br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Das mit der "eine zweite intakte Erde im Koffer" (Antwort auf "Kommentar1") erinnert mich an (vor Jahrzehnten mal gelesen und woanders wiedergefunden):<br /> »Wir gehen mit dieser Erde um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.« Jane Fonda<br /> http://www.zikade.de/zetter/aphorismen/erde.htm<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Lieber Klaus,<br /> <br /> <br /> vielen herzlichen Dank für den Link. Den kannte ich gar nicht, aber jetzt schon. Und Jane Fonda ist nicht nur eine attraktive, sondern auch sehr kluge Frau! Interessant finde ich dabei, dass ich<br /> wohl dieses Satz vor vielen Jahren gehört habe, dann verschwand er in den Tiefen meines Unterbewusstseins und kam wieder hoch ...<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
F
<br /> Also wenn ich da an Berlin denke wird mir ganz anders.<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Flora,<br /> <br /> <br /> warum wird es dir anders? Bisher habe ich immer gedacht: Berlin ist eine Reise wert!<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
R
<br /> Liebe Kiat, das mit den Bergen war natürlich ironisch gemeint.<br /> Aber genauso tun die: Als ob es nur ein Klacks wäre. Als ob nicht auch alles andere davon betroffen wäre.<br /> Als ob in diesem großen Rad nicht alles auf alles wirken würde. (Ich denke an das<br /> Als ob, wenn eine Speiche fehlt, nicht das ganze Rad eiern würde.<br /> Es macht mich manchmal so hilflos und wütend und ohnmächtig, daß ich vergesse, in meiner Kraft zu bleiben. Ich muss mich dann immer wieder daran erinnern, daß ich dazu da bin, gutes zu tun, gutes<br /> zu be-wirken. Daß ich in meiner Kraft bleiben muss, um arbeiten zu können für die große Mutter.<br /> Mittlerweile geht es ja nicht mehr nur um Dummheit doer Ignoranz, es geht um Menschen die ganz bewusst und aus reiner Profitgier die Mutter vernichten.<br /> Sie sägen am eigenen Ast, damit sie wenigstens reich untergehen.<br /> Verrückt das alles.<br /> Völlig verrückt.<br /> <br /> Liebe Grüße, Sonja<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Sonja,<br /> <br /> <br /> Ironie hin oder her, Fakt ist, das du mit deiner Familie auf den Bergen geschützter bist als in den Ballungsgebieten. Da fällt mir ein Gleichnis ein, das mir einer meiner Lehrer erzählte:<br /> <br /> <br /> Ein Skorpion fragte einen Fisch: "Trägst du mich zum anderen Ufer?" Der Fisch: "Ich bin doch nicht blöd, du stichst mich zu Tode." Der Skorpion: "Nein, das tue ich nicht. Ich verspreche es dir."<br /> Der Fisch glaubt ihm, der Skorpion krabbelt auf den Rücken des Fisches.<br /> <br /> <br /> Mitten im Fluss sticht der Skorpion plötzlich zu. Der Fisch: "Was tust du? Jetzt sterben wir beide!" Der Skorpion: "Ich kann nicht anders! Es ist meine Natur ..."<br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
R
<br /> ich kann dazu nur sagen, daß die öl-katastrophe in amerika nicht die einzige war und ist. in ägypten ist vor wenigen tagen genau das selbe mit einer anderen bohrinsel im roten meer passiert. die<br /> regierung wollte es vertuschen, aber es kam jetzt doch raus, weil`s ein beliebtert touristen-badestrand pon österreichern ist. *lach*<br /> das ist natürlich blöd, wenn die touristen nicht mehr baden können dort.<br /> na, müssen wir halt wo anders hin fahren. in die berge zum beispiel. da rinnt kein öl runter.<br /> NOCH nicht.<br /> <br /> ich schreibe kein wort mehr darüber, was ich halte von solchen aktionen.<br /> da ist wirklich jedes wort zu viel, jede emotion völlig sinnlos, jeder gedanke verschwendet.<br /> <br /> ich bete nur noch und bitte um hilfe.<br /> es ist mittlerweile zehn nach zwölf.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Sonja,<br /> <br /> <br /> du bist natürlich fein raus, weil du in den Bergen wohnst. Nur, mit dem Öl werden weltweit die Ozeane verseucht, da werden Kreisläufe unterbrochen, die Meere zu Kloaken. Trotzdem ist die Gier der<br /> Verantwortlichen nach wie vor so groß, dass sie buchstäblich über Leichen gehen.<br /> <br /> <br /> Dabei gibt es mittlerweile genügend Alternativen zum Öl als Energielieferant, nur, die Gier nach schnellem Geld ist zu groß. Die Verantwortlichen sägen am Ast, auf dem sie sitzen, sie meinen, sie<br /> hätten noch eine zweite intakte Erde im Koffer, dem ist leider nicht so.<br /> <br /> <br /> Traurige Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />