Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns an Jean Ziegler: Er sollte 2011 die Eröffnungsrede für die Salzburger Festspiele halten. Er war richtig dazu eingeladen worden. Aber dann wurde er wieder ausgeladen: Da muss wohl jemand in die Biographie Zieglers geschaut und gelesen haben und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Dann stellte sich die Frage: Wie laden wir Ziegler wieder aus, ohne das Gesicht zu verlieren? Also wurde gegrübelt. Und dann hatte jemand eine Idee: Der Ziegler schreibt und redet doch freundlich über den Gaddafi aus Libyen. Genau: Und Gaddafi wurde ja zum Despoten erklärt! Und der Ziegler sympathisiert mit einem Despoten! Vielleicht ist er selbst ein Despot.
Quelle: Salzburger Festspiele - Jean Ziegler durfte nicht die Leviten lesen
Aber Jean Ziegler fand einen Weg, seine Rede zu veröffentlichen. Auch darüber schrieb ich:
Quelle: Die "Rede" des Jean Ziegler
In der Zeitschrift Schrot & Korn - Februar 2013 - fand ich ein Interview mit Jean Ziegler. Darin zählt er die fünf grausamen Methoden des Massenmordes an der Weltbevölkerung auf:
Quelle: SCHROT & KORN „Der Zorn treibt mich an“
Jean Ziegler lässt es jedoch nicht beim Anprangern der Missstände, sondern er zeigt auch Lösungen. Wenn also wieder Miesepeter brummeln, wir können ja nichts dagegen tun, sollten sie mal nachdenken:
Wir sind die stillen Komplizen dieses täglichen Massakers, wir können es auch beenden. Morgen früh können wir den Bundestag zwingen, das Börsengesetz zu ändern und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wir könnten die Agrarministerin zwingen, in Brüssel für einen Stopp des Agrardumpings zu stimmen. Wir können Herrn Schäuble zwingen, bei der Jahresversammlung des Weltwährungsfonds in Washington im Februar diesmal nicht für die Gläubigerbanken in Frankfurt und anderswo zu stimmen, sondern für die Totalentschuldung der 50 ärmsten Länder der Welt. Nur dann können diese Länder in ihre Landwirtschaft investieren. Das Grundgesetz gibt uns alle Waffen in die Hand, um das fürchterliche tägliche Massaker des Hungers zu stoppen.
Deshalb müsste der Hunger in der Welt ein Hauptthema sein im nächsten Bundestagswahlkampf.
Jean Ziegler nennt drei Wege:
Jean Ziegler schrieb ein Buch: Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern - Die Massenvernichtung in der Dritten Welt. Bertelsmann 2012, ISBN: 978-3-570-10126-1, 320 Seiten, 19,99 Euro.
Eine Leseprobe gibt es auch:
Quelle: C. Bertelsmann Wir lassen sie verhungern
Jean Ziegler: „Wir lassen Sie verhungern -- Die Massenvernichtung der 3. Welt" 1/3 [KenFM2008]
Veröffentlicht am 14.10.2012 von World2Awakens5
Jean Ziegler: „Wir lassen Sie verhungern -- Die Massenvernichtung der 3. Welt" 2/3 [KenFM2008]
Veröffentlicht am 15.10.2012 von World2Awakens5
Jean Ziegler: „Wir lassen Sie verhungern -- Die Massenvernichtung der 3. Welt" 3/3 [KenFM2008]
Veröffentlicht am 15.10.2012 von World2Awakens5
Also, zeigen wir diesen internationalen Großkonzernen die rote Karte! Streichen wir deren Produkte von unserem Einkaufszettel! Muss es wirklich immer Nestlé et al. sein? Ich denke nicht! Dann können die Manager dieser Konzerne ihre Produkte selber fressen! Wohl bekomm's!