Das Amtsgericht Nürnberg hat am 15.2.2010 die vorläufige Insolvenzverwaltung für Kago angeordnet. Wer ist Kago?
Nun, Kago steht für Karl-Heinz Gonschorowski, er hatte den Spitznamen Kago, und das Landratsamt Neumarkt hatte die Änderung seines Nachnamens genehmigt. Von der Insolvenz sind fast 400 Mitarbeiter betroffen. Für den kleinen Ort Postbauer-Heng ist das aber viel.
2007 übernahm sein Adoptivsohn Dr. jur. Pierre Kago die operativen Geschäfte. Und jetzt, 2010 ist Kago pleite. Hier findet ihr ein Foto von Dr. Pierre. Frage: Wer würde von diesem Herrn ein Auto kaufen?
Dabei liefen die Geschäfte einmal sehr gut, Karl-Heinz konnte sich einen exzentrischen Lebensstil leisten. In den Nürnberger Nachrichten findet ihr mehr.
Wieder einmal hat ein Mensch 400 Arbeitsplätze durch seine Großmannsucht zerstört. Wozu, damit er sein absolut lächerliches Gehabe finanzieren kann! Wer hat denn zum größten Teil die hohen Gewinne erwirtschaftet? War es Kago oder vielmehr seine Mitarbeiter?
Im Grundgesetz dieser Republik steht: "Eigentum verpflichtet!" Die geistigen Väter dieses Grundgesetzes haben darunter bestimmt verstanden, dass Eigentum von Unternehmern auch dazu dient, um Arbeitsplätze zu sichern. Nicht nur für ein rein persönliches Luxusgehabe ...
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