Und wieder ein Kniefall vor der Gen-Industrie, diesmal der neue EU-Gesundheitskommissar John Dalli.
Es ist schon traurig, dass eine Kartoffel EU-weit zugelassen wird, die ein gewaltiges Risko mit sich bringt: Diese Kartoffel Amflora ist gentechnisch verändert und ist jetzt resistent gegen ein Antibiotikum, das hauptsächlich bei Tuberkulose eingesetzt wird.
Wisst ihr, was das bedeutet? Dieses Antibiotikum kann dann bei der Behandlung von TBC nicht mehr eingesetzt werden, weil es nicht mehr wirkt! Nun werden die Befüworter einwenden, diese Kartoffel sei nicht für Nahrungsmittel vorgesehen, allenfalls nur 0,9 %. Also wird doch damit gerechnet, dass diese Knolle in die Nahrungsmittelkette für Menschen gerät.
Für Futtermittel darf diese Kartoffel verwendet werden! Was liegt da näher, aus dieser Kartoffel Kartoffelbrei herzustellen? Was bedeuten 0.9 %? Das bedeuten drei Kartoffeln in einem Sack mit einem halben Zentner.
Derzeit wollen die größten Stärkehersteller von dieser Kartoffel Amflora nichts wissen. Ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.
Den Amflora-Befürwortern wünsche ich, dass sie Amflora essen, ohne es zu wissen und dann an TBC erkranken und das dafür vorgesehene Antibiotikum wirkt nicht mehr. Ich weiß, ich bin grausam und gemein! Aber was ist die Genindustrie und ihre Lobby?
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