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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Macht das bedingungslose Grundeinkommen faul?

Viele lehnen immer noch das bedingungslose Grundeinkommen ab - ihre Begründung: Dann arbeitet ja niemand mehr! Ist dies richtig? Nein, auch wenn die Grundsicherung automatisch gesichert ist, werden auch weiterhin Menschen arbeiten. 

Dazu veröffentlichte die ZEIT ein Interview - ich finde es sehr lesenswert. Es wird ja oft der Apostel Paulus zitiert - mit den Worten "Wer nicht arbeitetl, der soll auch nicht essen!" Das ist ein hartes Wort. Vor allem für Menschen, die nicht arbeiten können - weil sie behindert sind. Oder Menschen, für die es keine Arbeit gibt. Arbeit für alle, das ist ein Wunschtraum. Und was Paulus angeblich gesagt haben soll, wird von einem der Interviewpartner - Theo Wehner, Arbeitspsychologe ETH Zürich - klargestellt.

Das nächste Gegenargument zum BGE ist die Frage "Wer soll das bezahlen?" Dazu antwortete der Philosoph Sascha Liebermann - etwas blumig und schwammig. Nun ja, er ist halt Philosoph. Oder der Interviewer für die ZEIT - Max Neufeind, Doktorand an der ETH Zürich - räumte ihm nicht genug Zeit für eine ausführliche Antwort ein.

Wieder einmal musste ich feststellen, dass so viele Fachleute immer noch nicht ganz klar sagen können: "Natürlich ist das Grundeinkommen finanzierbar - sogar ohne neue Schulden zu machen!" Und ich verweise da stets auf einen Artikel mit Video "Ist das bedingungslose Grundeinkommen finanzierbar?"

Ist das Grundeinkommen finanzierbar?


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