Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Wozu dient eine sogenannte politische Talkshow? Wird da über Politik geredet? Nicht unbedingt. Auf jeden Fall werden Menschen eingeladen wie zum Beispiel
Dieses halbe Dutzend wollte reden, über das Thema "Die Welt der Reichen und Schönen: Kein Platz für Verlierer?" Welche Verliere sind gemeint? Diejenigen Menschen, die nie reich werden können, weil sie ums Überleben kämpfen müssen - jeden Tag? Oder die Kinder von armen Eltern, die zur Armut verdammt sind.
Hunzinger stellte gleich klar: "Für die Verlierer sind der Staat und die Kirchen verantwortlich." Das heißt doch: Weder die Reichen, noch die "Schönen"! Also Leute, wenn es euch dreckig geht, dann wendet euch an die Kirchen! Und an den Staat! Aber nicht an uns Reichen - ist das klar?
Sind diese Reichen kein Bestandteil dieses Staates? Oder sind sie ein Staat im Staat? Oder sind sie ein extra Staat - eingezäunt von bewachten Mauern - aus Angst vor den Armen?
Ja, Kinder von Hartz IV Beziehern sollen nicht einmal das Abitur machen dürfen: Ab der zehnten Klasse sollen sie die Schule verlassen - wenn es nach dem Willen der Arbeitsministerin geht. Und derzeit geht es!
Allein die Wortkombination "reich und schön"! Was suggeriert diese Kombination? Schön bist du automatisch, wenn du reich bist! Und umgekehrt: Ein Armer oder eine Arme kann nie schön sein! Und solche perverse und absurde Wortspiele sind Inhalt einer Sendung der öffentlich-rechtlichen ARD!
Und die Zuseher und Zuseherinnen, von denen die wenigsten zur Welt der Reichen und Schönen gehören, durften sich Sätze dieser Gäste anhören. So Maschmeyer: "Die Riester-Rente war eine sprudelnde Ölquelle für mein Unternehmen." Und auf wessen Kosten?
Die Gastgeberin stellte fest: "Dieser Kerl hat sein Geld gemacht mit dem Geld kleiner Leute." Und was das Geld der kleinen Leute angeht, dazu schrieb WELT ONLINE: "Carsten Maschmeyer. Dieser entschuldigte sich sogar überraschend 'für jeden einzelnen Fall', bei dem Kunden durch riskante Fonds von der AWD Geld verloren haben. Ob es bei den Tausenden von Klägern mit ein paar Worten aus dem Mund des Millionärs getan ist, wird man sehen."
Was die anderen Gäste dazu senften, das erspare ich mir. Es ist erschreckend, dass bei der Frage nach Vorbildern überhaupt den Meinungsbildnerinnen wie Maischberger ein Name wie "Maschmeyer" einfällt! Vorbilder sind für mich beispielsweise
Ja, wieso lädt Frau Maischberger nicht einmal FEMEN ein?
Maschmeyer AWD - Stinkende Jauche
Carsten Maschmeyer, der AWD, und die Bild - Panorama deckt auf
Schmidteinander, Folge 17 vom 30.08.1992, Teil 2