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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Nachtrag: Occupy und Oben Ohne

Da schickte mir Juliane zu meinem Artikel "Occupy und Oben Ohne" einen sehr interessanten Link. Vielen herzlichen Dank, Juliane! Ich bin immer weider erstaunt, wir engagiert Leserinnen und Leser sind und mir Infos zukommen lasse. Dafür bedanke ich mich recht herzlich bei allen!

Das straft auch Lügen, dass Menschen sich nicht mehr für Politik interessierten. Genau das Gegenteil ist der Fall - das ist jedenfalls meine Erfahrung! Die Zeiten der selbst ernannten Politikerinnen und Politiker, die in sogenannten politischen Talkshowes warme Luft ablassen, gehen zu Ende. Und die nicht wenigen Talkshownomaden, die von einem Studio zum andern pilgern und dabei ihre sterotypen Sprüche vom Stapel lassen, öden die Zuseher immer mehr an.

Doch zurück zu Juliane und ihrem Link. Worum geht es? Es geht um Frank Hartmann. Wer ist das? Er ist Pressesprecher der Deutschen Bank. Und das Video zeigt einen Ausschnitt eines Interviews mit Frank Hartmann: Auf die Nachfrage, ob seine Argumentation nicht auf die zynische Auffassung hinauslaufe, dass die Menschen in Afrika an ihrem Hunger selbst schuld seien: "Natürlich sind die selbst schuld!"

So, halten wir fest: Das sagt nicht irgendwer, das sagt der Pressesprecher der Deutschen Bank! Also jemand, der im Namen der Deutschen Bank redet! Und niemand von der Deutschen Bank sah sich veranlasst, diese Worte zurückzunehmen resp. zu korrigieren.

Die einzige Reaktion der Deutschen Bank bestand darin, Unterlassungsklage anzukündigen und dieses Video und den gesamten Film des "Zentrums für Politische Schönheit" verbieten zu lassen! Dahinter versteckt sich: "Eine Dokumentation, die in das Innenleben einer hochtalentierten Fondsmanagerin des größten ETF auf Nahrungsmittel und in das Fleisch unserer Zivilisation blickt." Ein sehr interessanter Film!


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L
Mutige Menschen haben es in dieser Welt nie leicht - vor allem wenn sie die Wahrheit sagen.
Antworten
K
<br /> <br /> Leider ist das meist so <br /> <br /> <br /> <br />
S
Ich bewundere den Mut diese früheren Managerin. Wahrscheinlich steht sie jetzt auf der schwarzen Liste. schade dass es nicht mehr solche Frauen und Männer gibt.
Antworten
K
<br /> <br /> Bestimmt wird sie jetzt von ihren früheren Kollegen wie eine Aussätzige behandelt. Meinem Bären ging es ja genauso, als er aus dem Pharmageschäft ausstieg. Was er da alles mitbekommen<br /> hat <br /> <br /> <br /> <br />
D
Furchtbar...<br /> Ich sagte ja, ich habe schon ein Interview in Dradio gehört,<br /> da hat ein amerikanischer Unternehmer, die hungernden<br /> afrikanischen Länder, als überflüssige Fresser bezeichnet.<br /> Hinter den Banken stecken ja auch Investment-Manager und<br /> die Superreichen. Man müßte die allesamt erwischen und<br /> einkerkern. Eigentlich gehört eine Revolution her, wie damals<br /> in Frankreich. Allerdings ist auch das mittlerweile gefährlich, denn<br /> wütende Bürger sind oft nicht mehr kontrollierbar.<br /> Schande, daß es überhaupt Menschen gibt, wie dieser Presse-<br /> sprecher, die sich wirklich sowas sagen trauen, daß Afrika bzw. Somalia<br /> selbst am Hunger schuld ist. Der Kopf soll ihm verfaulen und beim<br /> nächsten Mal einer solchen Äußerung abfallen.<br /> Ist doch wahr. Ich würde auch für so einen Schuppen wie die Deutsche<br /> bank partout nicht arbeiten. Ich würde mich mit schuldig fühlen.<br /> Diese Schergen sind doch auch nur möchtig, weile 100.000de für<br /> sie arbeiten und sich keine Gedanken machen, für wen sie da arbeiten.<br /> Wie die Frau sagt, ich begreife auch schon lange die ganzen<br /> Zusammenhänge. Aus dem Grund sehe ich fast nicht mehr fern, denn<br /> in den Medien kursiert nur noch die Lüge und die Vertuschung.<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Deva, wieder gut und treffend geschrieben!<br /> <br /> <br /> <br />