Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Derzeit hat es den Anschein, dass Nürnberg für Mitglieder der Regierung des Freistaates Bayern eine NoGo Area ist.
Wie denn das? Begonnen hat es mit der Bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer. Sie weigert sich einfach, Nürnberg zu besuchen, vor allem den Sozialstammtisch. SIe lässt über ihr Büro ausrichten, der möge doch bitte schön nach München kommen.
Dann die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Sie ließ über ihr Büro zusagen, dass sie auf dem Nürnberger Frühlingsfest erscheinen werde. Es blieb bei dieser Zusage. Frau Aigner war nicht zu sehen.
Und jetzt der Ministerpräsident Horst Seehofer: Ursprünglich hatte er zugesagt, das Nürnberger Herbstvolksfest zu besuchen - wie letztes Jahr. Da war er anwesend und begeistert und hatte einige Zusagen gemacht, die nicht eingetroffen sind. Und heuer? Einen Tag vorher ließ er kurzfristig ausrichten, dass er nicht kommen kann.
Die Schausteller und Fieranten sind sauer. Und besonders sauer wurden sie, als sie merkten, wo sich Seehofer an diesem Tag aufhielt: in Fürth. Zum Bahnjubiläum. Er wurde gesehen, beim Spielen mit der Modelleisenbahn. Nun, es ist ja bekannt, dass Seehofer ein Liebhaber von Modelleisenbahnen ist. Aber deshalb Nürnberger Wähler zu verprellen?
Da scheint System dahinterzustecken. Hat irgendjemand Nürnberg zur NoGo Area für (ober)bayerische Politikerinnen und Politiker erklärt?
Oder rechnen die bayerischen CSU-Politiker schon insgeheim für ihre baldige Abwahl? Wer weiß ...
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