Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Das Regieren gegen den Willen der Bevölkerung wird immer schwieriger. Zum Beispiel auch in Bayerns flächengrößtem Landkreis Ansbach.
Das war früher mal ein schwarzer Landkreis, so etwas von schwarz, dagegen war ein schwarzes Loch sogar die strahlende Sonne! Und jetzt, da die Schwarzen am Willen des Volkes vorberi einen Monstergewerbepark bauen wollen, gibt es Widerstand. Die schwarzen Politiker sind verstört. Was soll das? Widerstand gegen CSU? Das hat es doch noch nie gegeben! Gibt es jetzt trotzdem.
Schlimmer noch: Die Gegner dieses Monsterparkes haben sich einen Rechtsanwalt geholt. Und nicht aus dem Ansbacher Landkreis. Nein einen Fremden, das geht aber nicht! Den können die Ansbacher Lokalpolitiker so leicht nicht beeinflussen. Und dieser Rechtsanwalt hat auch gleich etwas herausgefunden:
Da gibt es ein Planungsbüro, das bekam den Auftrag im Wert von 200.000 Euro erteilt. Ohne EU-weite Ausschreibung! Tja, so etwas ist absolut rechtswidrig, sagt der Anwalt der Gewerbeparkgegner.[1]
Ein Landtagsabgeordneter ist irritiert über die "Radikalität und Wortwahl des Beraters". Wenn also berechtigte Kritik bereits als radikal angesehen wird, dann gehen offenbar die Argumente aus. Auch wenn der Kreistag bereits von einem "Leuchtturmprojekt" spricht.
"Leuchtturmprojekt" - da erinnere ich mich an ein Ferienparkprojekt vor über einem Jahr, das scheiterte, trotz Leuchtturm. Kündigt sich da schon das nächste geplatzte Projekt an?
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[1] WIB Nr. 36, 09.09.2010, S. 4, Pro & Contra Interfranken
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