Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Am Schwarzen Donnerstag, dem 30.9.2010, wurde Dietrich Wagner blind geschossen, mit dem Strahl eines polizeilichen Wasserwerfers.
Heute ist Wagner ein Pflegefall. Er hat das im Grundgesetz dieser Republik verbürgte Recht auf Demonstrationen mit seinem Augenlicht bezahlt. Und wer ist verantwortlich für die Handlungsweise der polizeilichen Gewalt? Natürlich niemand. Schlimmer noch, jetzt wird versucht, Wagner als Täter abzustempeln!
Angeblich gibt es dazu Polizei-Videos, die das beweisen. Was ist da zu sehen? Wagner will Kinder und Jugendliche schützen, er stellt sich mit ausgestreckten Armen vor die Jugendlichen und Kinder hin. Sozusagen als symbolisches Opfer. Sein Augenlicht wird geopftert.
Wofür? Für ein Monsterprojekt? Viel schlimmer! Für die Durchsetzung der Interessen eines kapitalistischen Klüngels, der unbedingt dieses Unsinnprojekt durchziehen, ja durchprügeln will. Weil die Investoren schon mit den erwarteten Gewinnen spekulieren. Da kann auf das Augenlicht eines älteren Menschen keine Rücksicht genommen werden.
Es ist nicht nur lächerlich, sondern zynisch, wenn der mit Kastanien werfende Wagner als Täter dargestellt wird. Nein, er ist kein Täter!. Er wurde und ist Opfer einer äußerst brutalen Staatsgewalt, wie sie in Stuttgart noch nie gesehen wurde.
Aber von den wirklich Verantwortlichen meldet sich niemand zu Wort. Sie missbrauchten Polizisten als Handlanger, um ihre kapitalistischen Interessen durchzusetzen. Doch irgendwann wird die Wahrheit ans Licht gelangen und die Hintermänner ihr Gesicht verlieren!
Quellen:
stern: Dietrich Wagner
SWR & BW: Zur Sache
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