Der Fall Sarrazin zeigt auf, wie und wer in dieser Republik die Strippen zieht:
Dr. Thilo Sarrazin wurde von der Poltik in den Vorstand der Bundesbank gehieft. Der Chef der Bundesbank, Axel Weber, hatte keine Chance, Sarrazin als Vorstand zu verhindern.
Mit seinen Kraftsprüchen aUf Stammtischniveau hat Sarrazin seinen Arbeitsgeber, die Bundesbank und damit Deutschland nachhaltig beschädigt. Sein Chef hat ihn zum Rücktritt aufgefordert, aber Sarrazin denkt gar nicht daran. Weil er weiß, dass er so gut wie sicher auf seinem Sessel in der Bundesbank sitzt.
Nun hat sein Chef ihm einen Veranwortungsbereich entzogen. Das stört Sarrazin, also lässt er über die Mainstreampresse seine politischen Freunde auffahren, und das sind nicht wenige. Die stört vor allem daran, dass der Fall Sarrazin aufzeigt, dass die Bundesbank nicht selbständig ist. Die Besetzung des Vorstandes wird von den Landesregierungen bestimmt.
Dabei hat die jüngste Vergangenheit ja gezeigt, dass Landesregierungen mit Banken nichts zu tun haben sollten. Denken wir nur an die Landesbanken?! Andererseits brauchen Landesregierungen einen Verschiebebahnhof für politische Auslaufmodelle, um denen einen lukrativen Posten zu verschaffen! So war es auch bei Sarrazin:
Als Finanzsenator von Berlin soll er super gewesen sein! Dieser Nimbus wurde für ihn geschaffen. War er wirklich so super? Ich denke nein! Da interessiert sich die Staatsanwaltschaft für ihn, wegen Immobiliengeschäfte mit Golfern. Und dann hat Sarrazin in seiner letzten Zeit als Finanzsenator gezockt und Berlin Schulden hinterlassen.
Eigentlich war er als Finanzsenator nicht mehr tragbar. Also wurde nach einem Posten für ihn gesucht. Vorstand der Bundesbank, das ist doch etwas. Der arme Axel Weber, er ist Chef der Bundesbank, hat jedoch keinen Einfluss, was für Leute die Landesregierungen ihm in den Vorstand setzen.
Und er kann Sarrazin nicht rauswerfen, er konnte ihm die Verantwortung für nur einen Bereich entziehen. Und darüber regen sich seine politischen Freunde auf. Zu Unrecht.
Pekuniär betrifft das Sarrazin überhaupt nicht, er bezieht weiterhin sein Gehalt in voller Höhe - und braucht weniger zu arbeiten! Ist doch ein Bombenjob! Also Leute, wenn ihr im nächsten Leben einen Superjob braucht, geht in den Vorstand der Bundesbank: Euer Chef kann euch nicht viel vorschreiben, ihr braucht nicht viel zu arbeiten und ihr könnt eine große Klappe riskieren, ohne dass euch etwas paqssiert.
Und wenn ihr bestraft werden müsst, dann wird euch Arbeit entzogen! Das wars dann!
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