Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns, am 10. Dezember 1948 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen etwas verabschiedet - die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte! "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." Ein hehrer Grundsatz.
Quelle: Universal Declaration of Human Rights Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948
Seitdem ist dieser 10. Dezember ein Gedenktag. Da finden auch Aktionen und Verleihungen statt:
Ja, und was tat sich gestern am Tag der Menschenrechte? Die üblichen Rituale:
Dass gestern in Oslo der Friedensnobelpreis an die Europäische Union ging, lässt mich nur den Kopf schütteln. Was hat diese EU für den Frieden getan? Das weiß wohl nur das Komitee ... Armer Alfred Nobel. Wahrscheinlich rotiert er in seinem Grab. Das hatte er wohl nicht geahnt, dass der von ihm eingerichtete Friedensnobelpreis so missbraucht werden könnte.
Quelle: krone.at Erzbischof Tutu protestiert gegen Nobelpreis für EU: Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU am 10. Dezember stößt bei früheren Preisträgern auf Kritik. Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu (Bild), der im Jahr 1984 in Oslo ausgezeichnet wurde, rief die Stockholmer Nobelstiftung dazu auf, die Dotierung von acht Millionen Kronen (929.400 Euro) an die Union, die seiner Ansicht nach nicht für Frieden eintritt, zu verweigern. Die nordirische Preisträgerin von 1976, Mairead Maguire, und der argentinische Menschenrechtsaktivist Adolfo Peréz Esquivel (1980) schlossen sich der Forderung an.
Und ist gestern sonst etwas passiert - in Sachen Menschenrechte? Ich hatte ja über den Leiter des Jobcenters in Brandenburg an der Havel gelesen:
Quelle: Jobcenter - Raucherentwöhngung - Schrittzähler - welch eine Qualifizierung?
Und ich wollte diesen Christian Gärtner fragen, ob er die Foltermaßnahmen durch Sanktionen wenigstens am Tag der Menschenrechte einstellen könne! Aber leider wurde ich nicht durchgestellt! "Für SIE ist Herr Gärtner nicht zu sprechen!" Das SIE klang darart spitz, dass es fast die Telefonleitung zerrissen hätte.
Schade! Ich wollte mit diesem Leiter des Jobcenters in Brandenburg an der Havel eine Übung in Logik machen:
Also wollte ich diesen Leiter fragen: "Wie fühlen Sie sich als Folterknecht? Brauchen SIe eine Therapie?" Aber leider war dieser Leiter für mich nicht zu sprechen! Vielleicht war er sprachlos - über diese Logik.
Eigentlich wäre es seitens der Bundesregierung eine schöne Geste gewesen, am Tag der Menschenrechte in den Jobcentern keine Sanktionen auszusprechen - und damit keine Foltermaßnahmen mit einem Bescheid anzuordnen und durchzusetzen!
Friedensnobelpreis für die EU
Veröffentlicht von Meinungsfreiheit2012 am 12.10.2012