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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Seltsam, seltsam ...

Seltsam, seltsam! Da habe ich gerade mal zwei Kapitel meines neuen Romans "Die Verblödungsbombe" veröffentlicht und schon haben sich drei Verlage gemeldet:

Zwei kleinere und ein größerer. Während ich bei meinem ersten Roman "Die Schamanin, die keine sein wollte" für die Suche nach einem Verlag oder einer Agentur fast vier Jahre verschwendet habe, melden sich jetzt Verlage von sich aus.

Alle drei wollten das komplette Manuskript. Tja, was mache ich da. Ich habe halt zurückgeschrieben, dass das derzeit nicht möglich ist. Stimmt, ich muss die Kapitel erst mal schreiben. Und ich hatte mir vorgenommen, jede Woche ein Kapitel zu schreiben und zu veröffentlichen. Und ich weiß noch gar nicht, wann ich diesen "Roman" beende.

Ich erlebe ja täglich geradezu skurile Geschichten oder ich erkenne welche, da fällt es schwer, abrupt einen Schlussstrich zu ziehen. Zumal die Verblödungsmechanismen immer rasanter fortzuschreiten scheinen.

Denke ich nur an den Themenkomplex "2012", diese künstlich vorinszenierte Katastrophenhysterie, da musste ich bemerken, dass viele Menschen einfach nicht einsehen wollen, dass die Berechnung des Jahres nicht stimmen kann. Aber viele sagten oder schrieben mir: Wer ist schon dieser Dr. rer. nat. Andreas Fuls?

Tja, wer ist dieser Andreas Fuls? Ein Spielverderber, in den Augen vieler. Da wird jahrelang eine künstliche Katastrophenstimmung aufgeheizt, 2012 kommt immer näher, von den vorausgesagten Vorboten ist nichts zu sehen. Ja, wir haben Ende 2009, da hätten wir angeblich über dem Südpol schon längst den Zehnten Planeten sehen müssen, so groß wie der sein soll.

Einige Propheten haben ja schon Leine gezogen und uns versichert, dass wir auf eine andere Zeitline gewechselt sind und noch einmal verschont wurden ...

Der ganze Rummel um 2012 zeigt wieder einmal, dass viele Geschichten in der esoterischen Szene einfach dazu dienen, die Menschheit von den eigentlichen Problemen abzulenken. Da sollen sich die Menschen Gedanken machen über Geschehnisse, die sie sowieso nicht ändern können, so dass sie sich daran gewöhnen, dass sie auch andere, von nur wenigen Menschen angezettelte Katastrophen, einfach hinnehmen und ihre Köpfe einziehen.

Um das Ganze den Betroffenen zu versüßen, wird uns eingeredet, dass wir kurz vor dem Sprung in höhere Dimensionen stehen ... Leute, wo ist euer gesunder Menschenverstand geblieben?

(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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F
<br /> Der brauchte mal ein bisschen Sonne und Wärme.<br /> <br /> <br />
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A
<br /> Liebe Kiat,<br /> <br /> da wünsche ich uns mal, dass du recht hast.<br /> Mir fällt dazu die Neuverfilmung des Science Fiction Klassikers "Der Tag an dem die Erde stillstand", welche ich vor kurzem gesehen habe, ein.<br /> Darin gibt es die Erkenntnis "erst wenn wir vor dem Abgrund stehen, beginnen wir mit dem Umdenken". Meiner Meinung nach sehr treffend formuliert und wohl die beste Botschaft, welche in dieser Film<br /> zu vermitteln weiß.<br /> Das heißt, den Menschen muss es erst ziemlich dreckig gehen, das Wasser bis zum Halse stehen, bevor das Gehirn aktiviert wird, um nach rettenden Auswegen zu suchen.<br /> <br /> Ob sich angesichts so einer Situation da noch viele auf einen Aufstieg in eine andere Dimension verlassen werden?<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Awi<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> da ist etwas dran: wenn Menschen wirklich ganz tief im Dreck stecken, werden Ideen und Kräfte aktiviert. Das mit dem Aufstieg in andere Dimensionen verbuche ich persönlich unter der Rubrik<br /> Desinformation resp. Vogel-Strauß-Politik.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
A
<br /> Hallo liebe Kiat!<br /> <br /> Zja... wo ist er bloß geblieben der gesunde Menschenverstand (Hausverstand)?<br /> <br /> Ich vermute, er war bei den Betreffenden nie anwesend, denn sonst hätten diese ihn ja garnicht verschwinden lassen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Awi<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> ja, manchmal habe ich auch den Eindruck, dass vielen Menschen der Hausverstand schon längst abdressiert wurde. Ich bin allerdings überzeugt, dass der sich wieder antrainieren lässt.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br />  <br /> <br /> <br />
S
<br /> erstaunt mich, schon das drittemal konnte ich diese adresse nutzen vielleicht wird es sogar ein 4. mal<br /> <br /> Stachelturm<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Stachelturm,<br /> <br /> vielleicht wurde meine Reklamation von jemand Kompetentem gelesen. Gib doch Bescheid, wenn es nicht mehr funktioniert?<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
S
<br /> >>Die Maya-Kultur und ihre einzelnen Phasen datiert der Archäoastronom völlig anders als die bisherige Maya-Forschung.<br /> <br /> dieser Forscher datiert auch nur, so wie andere, also lassen wir uns einfach überraschen ob wir weihnachten 2012 mehr platz haben oder nicht.<br /> <br /> mache jetzt nicht den gleichen fehler den andere machen, eine wissenschaftliche aussage als die Wahrheit zu halten.<br /> <br /> gruß Stachelturm<br /> <br /> wobei mir es herzlich gleichgültig ist ob die erde sich 2012 verabschiedet oder nicht<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Stachelturm,<br /> <br /> Wissenschaftler arbeiten ja normalerweise so:<br /> <br /> Sie stellen ein Hypothese auf.<br /> <br /> Aus dieser Hypothese leiten sie Schlussfolgerungen ab, dass sich unter bestimmten Voraussetzungen sich etwas Bestimmtes ereignet.<br /> <br /> Sie basteln ein Experiment mit eben diesen Voraussetzungen.<br /> <br /> Wenn nun das "errechnete" Ereignis ausbleibt, wird die Hypothese verworfen und sie beginnen bei 1. oder lassen es bleiben.<br /> <br /> Tritt das "vorberechnete" Ereignis ein, dann bestärkt das die Hypothese, ist aber noch lange kein Beweis dafür, dass die Hypothese richtig ist.<br /> <br /> Weiter geht es mit 1. Oder sollte es zumindest.<br /> <br /> <br /> <br /> Leider gibt es Wissenschaften, da wird diese Arbeitsweise kaum angewandt, vor allem in der Geschichtsforschung. Vor allem in der Altertumsforschung. Und in der Archäologie. In meinem Buch habe<br /> ich das ja hautnah aus kindlicher Sicht geschildert.<br /> <br /> Und was 2012 angeht, dass irgendwann der Mensch als größter Kaputtmacher dieser Erde bald verschwinden wird, das ist für mich klar.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />