Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns, da wurde Jean-Claude Mas von der Firma PIP mit Interpol gesucht, aufgestöbert und festgenommen. Ja, seine Firma hatte billiges Industriesilikon für Brustimplantate verwendet. Opfer sind die Frauen, den solche Implantate eingesetzt wurden.
Quelle: Busenskandal um PIP
Welche Straftat wurde Mas vorgeworfen? Fahrlässige Körperverletzung! Ich fasse es nicht. So, als ob er nicht wusste, dass sein Billigsilikon lebensgefährliche Schäden verursacht. Seine Implantate stehen im Verdacht, dass sie Krebs erzeugen! Also gilt, wer dafür sorgt, dass ein Mensch an Krebs erkrankt, handelt nur fahrlässig. So als ob das mal passieren könnte.
Und der Verhaftete wurde prompt wieder freigelassen - gegen Zahlung einer Kaution von jämmerlichen 100.000 Euro. Das zahlt seine Firma wohl aus der Portokasse.
Quelle: Augsburger Allgemeine PIP-Hersteller Jean-Claude Mas gegen Kaution auf freiem Fuß
Die "Branche" der Schönheitsoperationen zittert vor einer öffentlichen Aufbereitung dieser Causa. Eigentlich müsste nachgeforscht werden, welche Schönheitschirurgen Implantate von Mas resp. PIP eingekauft hatten. Da wird sich doch manche Frau überlegen, ob sie wirklich Brustimplantate braucht. Also wird diese Causa auf kleine Flamme gesetzt, ja nicht groß in den Medien berichten - das könnte ja die Geschäfte stören und die Gewinne mindern.
Ich bekomme stets das kalte Kotzen, wenn ich sehen muss, was dieser Gesellschaft wichtiger ist: Gesunde Menschen oder riesige Gewinne? Natürlich sind Gewinne viel wichtiger! Das ist die Antwort der meisten Verantwortlichen! Unfassbar. Und was mich besonders ärgert, ist, dass die angeblich unabhängige Justiz bei diesem teuflischen Spiel mitmacht. Eine solche Gesellschaft kann auf die Dauer nicht überleben. Und es ist nicht schade drum!