Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Was Merkel & Co. bisher vermeiden wollten, ist passiert. Die Demonstrationen gegen Stuttgart 21 und die Gegner von Gorleben solidarisieren sich: Mit Tiefladern werden Traktoren aus dem Wendland nach Stuttgart gebracht, ein Bus bingt die Wendländer nach Stuttgart. Dann wird gemeinsam in Stuttgart demonstriert.
Dies ist ein neues Zeichen dafür, dass sich die Wut und Enttäuschung gegen die Regierenden zusammenschließen, Nord und Süd, Stadt und Land verbünden sich gegen die Arroganz und Ignoranz der Regierenden, von denen einige nicht einmal - wie Mappus - demokratisch vom Volk gewählt sind.
Und wenn dann noch gemeldet wird, dass der 66 Jahre alte Rentner, auf dessen Augen mit Wasserwerfern ein Zielschießen veranstaltet wurde, für immer blind bleiben wird, das steigert die Wut erheblich. Für das Opfer sollte eine Gedenktafel aufgestellt werden. Und sollte der unterirdische Bahnhof je zu Ende gebaut werden, dann sollte diese Gedenktafel bleiben. So dass keiner je vergisst, wir brutal damals sich die Staatsgewalt aufgeführt hat. In das Gedächtnis der Bevölkerung wird sich S21 als Gruselbahnhof eingraben, so dass die Mitglieder der Konsortien immer wieder gefragt werden: Und für so etwas habt ihr Geld gegeben?
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