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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Soziale Netze - Gewinn für Unternehmen

 

Sollen Unternehmen in sozialen Netzen werben? Bringt das etwas? Eine Umsatzsteierung? Eine Gewinnsteigerung? Und welche Unternehmen sollen werben? Die ganz Großen? Oder die kleine Mittelständlerin?

Da veröffentliche das deutsche Business TV eine "Studie" mit dem niederschmetternden Titel "Social Media schafft kaum Wertbeitrag für Unternehmen". Viele Mittelständler werden das bestätigen. Viele haben sogar einen Premium-Account bei Xing - aber es macht nicht Xing! Es werden kaum neue Kontakte aufgebaut.

Quelle: Deutsches Business TV

Ich meine, Kontakte, die sich zu Geschäftsbeziehungen entwickeln. Gerade der Mittelstand schafft Kontakte mit persönlichen Gesprächen. Nicht mit noch so fetzigen Seiten und coolen Sprüchen. Diese Ernüchterung macht sich immer mehr breit!

Die ganz Großen wie Facebook und Google+ gängeln immer mehr ihre Mitglieder. Facebokk will den volltranparenten "Lebenslauf" - auch Timeline genannt. Viele schrecken davor zurück! Mein Leben gehört mir - und nicht Facebook! 

Und Google+? Was bringt mir eine Meldung wie "soundsoviele haben angeklickt!"? Der Geschäftsfrau sehr wenig. Sie wartet beispielsweise auf Bestellungen. Anscheinend gilt immer noch der alte Erfahrungswert früherer Marketingexperten: Von 1.000 Interessenten wird vielleicht nur ein Kunde!

Quelle: BSI Why Social Media Projects Fail?

Wer darin blättert, findet eine erschütternde Feststelltung: Mehr als zwei Drittel der Befragten kennen die 1-9-90-Regel nicht! Sie wurde bereits 2006 von Jacob Nielsen veröffentlicht und besagt: 90 % lesen nur, 9 % schreiben gelegentlich und nur 1 % gehören zum festen Kern. sie schreiben die meisten Beiträge. 

Das ist ernüchternd, ist jedoch die harte Wirklichkeit. Ja, und für diese kümmerlichen 1 % soll dann aufwendige Werbung gemacht werden? So und ähnlich schaut es im gesamten Internet aus.

Da nützt es auch nicht, wenn jetzt angeblich gezielt bestimmte Verbraucherinnen angesprochen werden. Die Weintrinkerin erhält Angebote für Weine etc. Solche Direktwerbung stimmt viele Empfängerinnen nachdenklich, sie fragen sich: "Woher wissen die, dass ich gern Wein trinke?" Gibt es da etwa eine Säuferinnendatei, in der ich aufgeführt bin? So mutiert eine direkte Werbung zur Antiwerbung! Und das dürfte das Schlimmste sein, was einer Werbestrategie blühen kann!

In der ZEIT stand ein Artikel, da wird beschrieben, wie Facebook seine Nutzer ausnützt für Werbezwecke:

Quelle: ZEIT ONLINE Facebook wegen Werbung mit Nutzern vor Gericht

Anonymous - Facebook Kritik


 

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