Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Was geschah am 26.4.1986? Haben wir das alle schon verdrängt? Nein, wir erinnern uns: da passierte die Katastrophe in Tschernobyl.
Plötzlich war auch Deutschland mitten drin, auch Opfer dieser Katastrophe. In der Firma, in der ich in der Qualitätssicherung arbeitete, da kam plötzlich radioaktives Molkepulver herein. Nachfragen ergaben, das Molkepulver stamme aus Ägypten. Ägypten? Das kann ja wohl nicht sein. Ich forschte weiter. Das war einigen in der Firma unangenehm. Folge: Kündigung!
Und wie hilflos reagierte die Menschheit auf dieses Unglück! Es wurde Beton drübergekippt. Und noch heute, 20 Jahre danach, glühen unter dem Betonmantel 200 Tonnen radioaktives Magma. Die Betonhülle ist mittlerweile spröde und hat Risse. Die Reste dieses Reaktors sind immer noch eine große Gefahr. Was hat dieser Reaktor an Menschenleben gekostet?
Und da kommt Gelb-Schwarz daher und wollen die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängern. Und wo soll das Endlager sein? In Gorleben natürlich. Auch wenn es sich dazu überhaupt nicht eignet. Und auch absäuft wie Asse. Wie dumm können Menschen nur sein.
Umso mehr freut es mich, dass viele Menschen gegen den atomaren Wahnsinn demonstriert haben. Und das ist gut so!
Zum Nachdenken ein Video: