Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Im Artikel "Handy und Hoden" schrieb ich kurz über Versuche meines Bären. Auf Wunsch gehe ich jetzt näher darauf ein.
Ursprünglich lief der Versuch wie folgt ab:
Eine einfache Schaltung erzeugt Rechteckschwingungen mit der Frequenz 1 GHz oder 2 GHz. Dann brauchen wir noch Filterpapier, das wir stets feucht halten, darauf legen wir einige Samenkörner. Diese Samenkörner befinden sich dann in unmittelbar Nähe der Schaltung.
Dann gibt es Samen, die weit genug entfernt sind von der Schaltung, so dass sie keine Strahlung abbekommen.
Ja, und dann machen wir einen Langzeitversuch und setzen die eine Probe eine Woche lang der Strahlung aus.
Heute im Zeitalter der Flatrates für Handys geht es noch einfacher: Wir nehmen zwei Handys, ein Handy sendet ständig zu einem anderen Handy, z. B. irgendwelche laute Geräusche oder Musik, und neben dem sendenden Handy legen wir die Samenprobe. Und so weiter.
Nach einer Woche untersuchen wir die Keimlinge und vergleichen sie mit den unbestrahlten Samen. Das Ganze ist von der Zeit her sehr aufwendig, weil viele Versuche gemacht werden müssen, Parameter sind Keimzeit und Keimentwicklung. Ein paar hundert Versuche müssen schon durchgeführt werden, sonst sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig. Das ist dann das richtige Thema für eine größere Gruppe, da können dann die Aufgaben verteilt werden ...
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