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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Trotz Kontrolle wurde Genmais ausgesät

Da leistet sich Deutschland eine Riesenbürokratie, trotzdem wurde verbotener Genmais ausgesät. Wie konnt das passieren?

Es ist passiert. In einer Firma in Buxtehude, da wurde offenbar nicht aufgepasst, und Genmais gelangte in Nicht-Genmais-Bestände. Es wurde auch nichts überprüft, sondern dieses verunreinigte Saatgut wurde weiterverkauft, gelangte schließlich zu Bauern, die es aussähten, nicht wissend, dass sie verbotenes Saatgut verarbeitet haben.

Wohlgemerkt, das Malheur passierte bereits März 2010, nur zunächst passierte nichts. Die Firma weigerte sich und klagte. Als die Bauern längst  diesen Mais ausgesät hatten, wurde die Firma verpflichtet, ihre Kundendaten rauszurücken. Dann wurden die Empfänger dieses Genmaises ermittelt und die Spur bis zu den Endkunden, also den Bauern, verfolgt.

Parallel dazu wurde natürlich versucht, dieses Problem kleinzureden. Mit abenteurlichen Argumenten wie

  • dieser Genmais werde auch in den US angebaut
  • "Eine Gefährdung der Verbrauer steht nicht zur Diskussion"
  • es gebe keine Studien, die die Gefährdung der Gesundheit belegen
  • Greenpeace sieht das anders: Tierversuche führten zu einer starken Erhöhung der Blutwerte von Leber und Nieren!

Ist das eine Masche von Monsanto, dass sie über die Hintertür die verbotenen Maissorten trotzdem unter die Leute bringen? So nach dem Motto: Es gibt kein reines Saatgut mehr, das frei von Genmais ist, also brauchen wir das nicht mehr zu verbieten?

Informationen:

 

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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M
<br /> Liebe Kiat!<br /> <br /> Haiti's Bauern sind sich im Gegensatz zu unseren Bauern darüber im Klaren, daß ihr Grund und Boden und gesundes, natürliches Saatgut die Lebensgrundlage sind.Sie gehen nicht den vermeintlich<br /> einfacheren Weg und nehmen dieses "Geschenk" Monasantos ohne nachzudenken an.Die Geschichte erinnert mich an das trojanische Pferd:<br /> <br /> Genau das bezweckt Monsanto ja auch:<br /> Wer die Lebensmittel und Währung kontrolliert ist der wahre Herrscher.Haiti's Bauern ist im Gegensatz zu deutschen Bauern ihre Unabhängigkeit wichtig.Aber klar, schließlich sind wir ja der 52te<br /> Bundesstaat der USA, eine Kolonie, ein Volk auf den Knien:<br /> <br /> Freiheit und Unabhängigkeit haben hier leider keinen großen Stellenwert mehr.Die Jugend ist angepaßt und konservativer als mancher 40 Jährige.<br /> <br /> Wer sich einbleuen läßt, daß er jeden kranken Mist, jede Perversion zu tolerieren hätte (siehe auch die Licht&Liebe Fraktion), der tut dies leider dann auch, da wer gegen Strom schwimmt aneckt<br /> und Schwierigkeiten bekommt.Da aber den Meisten ihre Bequemlichkeit, ihre Privilegien und ihre Beliebtheit (selbst wenn die nur vorgetäuscht ist) über alles geht, ist mit Widerstand und selber<br /> denken hier nicht zu rechnen.<br /> <br /> Traurig, was aus dem Land der Dichter und Denker geworden ist!Das tut richtig weh!<br /> <br /> Ein Hoch auf Haiti's Bauern!Ihr seid Helden!!!<br /> <br /> So stelle ich mir erfolgreichen, sinnvollen Widerstand vor!!!<br /> <br /> Macht weiter so, seid ein Vorbild für uns!<br /> <br /> Typisch, daß davon nichts in unseren TV Nachrichten kommt.Aber unsere Presse ist ja soo frei und unabhängig!Grins.<br /> <br /> Liebe Grüsse von Moira<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Moira,<br /> <br /> <br /> der Vergleich mit dem Trojanischen Pferd trifft es haargenau! Dass die Mainstreampresse dazu nichts berichtet, ist ja klar. Vieleicht hat "Mutti" Angela "gebeten", nur Gutes zu berichten<br /> <br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
T
<br /> Glaubt da wirklich jemand noch dran, dass das ein Fehler gewesen ist?<br /> <br /> Fragende Grüße, Tatzelwurm<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Tatzelwurm,<br /> <br /> <br /> ich bezweifle auch, ob es wirklich nur 95 Bauern in Bayern waren, die diesen verseuchten Mais ausgesät haben. Eigentlich müssten alle Bauern überprüft werden, was sie ausgesät haben.<br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Dass das so kommen musste, war von vornherein klar ...<br /> Von einer mündige Regierung würde ich mir jetzt erwarten, dass sie aufgrund solcher Missachtungen der Ausnahmeregelungen ein sofortiges Verbot für den gesamten EU-Raum für GenMais verhängen würde.<br /> Zumal Niemand aus der Bevölkerung Gengetreide haben will.<br /> <br /> ... Aber gabs das schon mal eine mündige Regierung?<br /> <br /> Irgendwie scheinen mir die Bauern auf Haiti klüger zu sein, als hier in unseren Breiten: http://www.kopp-online.com/video.html?videoid=94<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Karin,<br /> <br /> <br /> ich beglückwünsche die Bauern und ihre Verbände in Haiti, dass sie das "Angebot" von Monsanto abgelehnt haben. Das Video ist hochinteressant. Wenn ich mir so manche Bauern in<br /> Deutschland ansehe, die unterliegen quasi einer Gehirnwäsche durch ihre Funktionäre, wie es schlimmer nicht geht. Und die politischen Entscheider nicken alles ab. Sie wagen es nicht,<br /> gegen das Genfood-Kapital vorzugehen.<br /> <br /> <br /> Bei Haiti kommt jedoch noch hinzu, dass sehr große Doldvorkommen vermutet werden. Das dürfte der Hauptgrund sein, dass die USA sofort mit Truppen vor Ort waren. Katastrophenhilfe mit dem<br /> Sturmgewehr, eine neue Variante.<br /> <br /> <br /> Sehr nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />