Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da leistet sich Deutschland eine Riesenbürokratie, trotzdem wurde verbotener Genmais ausgesät. Wie konnt das passieren?
Es ist passiert. In einer Firma in Buxtehude, da wurde offenbar nicht aufgepasst, und Genmais gelangte in Nicht-Genmais-Bestände. Es wurde auch nichts überprüft, sondern dieses verunreinigte Saatgut wurde weiterverkauft, gelangte schließlich zu Bauern, die es aussähten, nicht wissend, dass sie verbotenes Saatgut verarbeitet haben.
Wohlgemerkt, das Malheur passierte bereits März 2010, nur zunächst passierte nichts. Die Firma weigerte sich und klagte. Als die Bauern längst diesen Mais ausgesät hatten, wurde die Firma verpflichtet, ihre Kundendaten rauszurücken. Dann wurden die Empfänger dieses Genmaises ermittelt und die Spur bis zu den Endkunden, also den Bauern, verfolgt.
Parallel dazu wurde natürlich versucht, dieses Problem kleinzureden. Mit abenteurlichen Argumenten wie
Ist das eine Masche von Monsanto, dass sie über die Hintertür die verbotenen Maissorten trotzdem unter die Leute bringen? So nach dem Motto: Es gibt kein reines Saatgut mehr, das frei von Genmais ist, also brauchen wir das nicht mehr zu verbieten?
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