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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Verleumdung

Gestern war ein Tag, da hatte einer der Dorfjäger meinem Bären die Polizei auf den Hof gehetzt. Was war passiert? Hatte mein Bär gar gewildert?

Nein, das hatte er nicht! Dazu ist er viel zu tierlieb. Aber vor einiger Zeit fand er seine Lieblingskatze, erschossen, keine ganze 100 Meter vom bewohnten Gebäude entfernt. wir untersuchten den Katzenrest. Klarer Fall: ein kleines Einschussloch und ein großes Ausschussloch. Also hat da jemand mit einer Büchse ein Katzenleben wieder abrupt beendet. Mein Bär entsorgte den Katzenleichnam, er war jetzt ja nur eine leere Hülle.

Was tun? Die Polizei verständigen? Da passiert ja doch nichts. Wir sind überzeugt, wer auch immer diese Katze auf dem Gewissen hat, er wird schon irgendwann dafür bezahlen müssen, wenn nicht in diesem Leben, dann halt im nächsten. Aber das überlassen wir anderen Instanzen.

Aber die tote Katze ging meinem Bären nicht aus dem Kopf, verständlicherweise. Am Wochenende rief er einen der Hauptjäger an: "Kannst Du mir sagen, wer meine Katze erschossen hat? Außer euch Jägern läuft ja keiner mit einer geladenen Büchse durch die Gegend!"

Der Jäger fing zu kreischen an, mein Bär legte auf.

Gestern fragte dann die Streifenführerin: "Herr ... hat sich über Sie beschwert, Sie hätten ihn beschuldigt, seine Katze erschossen zu haben. Er fühlt sich verleumdet.  Zeigen Sie mir die Katze."

"Die gibt es nicht mehr. Glauben Sie, ich hebe eine erschossene Katze auf?"

Ihr Streifenkollege meinte dann: "Beim nächsten Mal den Tierarzt und uns verständigen!"

"Das bringt doch nichts! Was glauben Sie, was schon alles ..."

Da unterbrach die Polizistin: "Alte Geschichten interessieren mich nicht!" und fuhr mit ihrem Kollegen weg.

Kein Wort darüber, wieso der Jäger sich gleich den Schuh anzieht, er habe die Katze erschossen. Naja, er wird wohl seine Gründe haben ...
(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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F
<br /> ^^<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Kiat,<br /> na hoffentlich lernt er was daraus. Sonst muß wohl die ausgleichende Gerechtigkeit nochmal ans Werk.<br /> Liebe Grüße Kleh<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Kleh,<br /> <br /> die jüngeren Landwirte. vor allem die, die Milch erzeugen, von denen wachen immer mehr auf, denke zum Beispiel an die, die ihrem Abgeordneten Milch über die Hose gegossen hat. Aber es gibt immer noch Bauer, die alles glauben, was ihnen die<br /> Funktionäre und Politiker erzählen. Glücklicherweise werden solche Exemplare immer weniger.<br /> <br /> Zuversichtliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ich bin auch der Meinung daß alles einen Platz braucht. Die Katzen, die Rehe, die Hasen usw, und wenn man die Möglchkeit hat dann ist es doch sehr mit Freude verbunden einem Tier oder auch der<br /> Natur behilflich zusein.<br /> Ich findé es klasse daß ihr für die hasen und Rehe Gras stehen lasst.<br /> Ich lasse in meinem Garten auch immer was verwildern, damit die Schmetterlinge und die Natur was davon hat. Deswegen mußte ich mich ja vor kurzem mit einem Nachbarn rumstreiten, weil der dachte ich<br /> brauch das verwilderte Stück nicht und er wollte es sich unter den Nagel reißen. Da hab ich aber gekämpft für meine Natur. Es ist wirklich sehr schade, daß für manche Menschen die Natur und die<br /> Tiere nichts wert sind. Das kapier ich nicht.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Kleh,<br /> <br /> ja, wir beide sind uns einig. Ich lasse auch einige Laubhaufen übrig, für die Igel und andere Leute. Ich habe zwar keine Menschen direkt als Nachbarn, aber halt Bauern. Manche<br /> schimpfen. ich verderbe ihre Äcker mit meinem "Unkraut", dabei ist es genau umgekehrt, sie verderben die Natur mit ihren Spritzmitteln. Heute hat wieder einer gespritzt und dabei die Anleitung wohl<br /> nicht gelesen, er bekam einen anaphylaktischen Schock, weil sein Zeug so giftig ist, und musste auf Intensivstation. Ausgleichende Gerechtigkeit ...<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
K
<br /> Liebe Kiat,<br /> anscheinend ist das bei den Dörflern üblich. Bei uns gibt es auch einen angehenden Jäger, der seine Jagdterrier auf die Katzen hetzt und seine Hunde nimmt er und schmeißt sie in den Weiher, daß sie<br /> jaulen. Völlig verhaltensgestört sind die Hunde. und die kennen auch kein anderes Leben.<br /> Die Katzen suchen immer Zuflucht bei mir und sobald sie die Hunde oder den Besitzer hören verkriechen sie sich.<br /> Auch traurife Grüße Kleh<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Kleh,<br /> <br /> hier gibt es einen Jagdpächter, der hat mal seinen Hund am Ohr gepackt und so zu seinem Auto getragen.  Grund: Der Hund hat ihm nicht gehorcht.<br /> <br /> Diesen Jäger möchte ich auch mal Ohr hochziehen, damit er merkt, wie das schmerzt! <br /> <br /> Schön, dass Du für die Katzen da bist! Wir lassen auf einer Wiese immer Gras stehen, da verstecken sich Hasen und Rehe.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
K
<br /> Liebe Grüße an deinen Bär, ich kann ihn gut verstehen, denn vor kurzen habe ich auch eine Katze verloren und ich habe auch den Verdacht daß sie erschossen wurde. Ich kann es manchmal gar nicht<br /> glauben, daß es Langnasen (Wort gefällt mir) gibt, die sowas gewissenlos machen können.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Kleh,<br /> <br /> ja, das tut schon weh, ein Tier verlieren zu müssen. Und dann noch auf eine so gemeine Wiese! Ich kenne noch schlimmere Sachen: da fangen Jäger Katzen ein und werfen sie zu den Jagdhunden, die dann<br /> die Katze zerreißen. SO sollen die Jagdhunde scharf gemacht werden. Ich finde so etwas richtig pervers!<br /> <br /> Traurige Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />