Overblog Alle Blogs
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

Werbung

Vorausschau für 03.12.2009

Heute, am 3. Dezember steht der abnehmende Mond in den Zwillingen.

Beim Schreiben dieser Zeilen sah ich ein Kuhhorn. Das ist für mich immer ein gutes Zeichen. Leider ist es hierzulande der Brauch, den jungen Kälbern mit einem Art Lötkolben das noch junge Hörnchen weg zu schmoren. Die Schmerzen sind mörderisch, so dass die Käber vorher sediert werden. Ich kann solche Bauern nicht verstehen.

Die Begründung ist, dass sich Rinder mit Hörnern verletzen könnten. Dabei ist es meistens so, dass Bauern schlichtweg Angst vor Hörnern haben.

Ich lobe immer wieder solche Bauern, die diesen Unfug und diese Quälerei nicht mitmachen. An einem Kuhhorn lässt sich sehr leicht der gesundheitliche Zustand ablesen.

Dieser Tag ist günstig für
  • alles, was mit Geburt, Wachstum und Landwirtschaft zu tun hat
  • Arbeiten mit Erde
  • den Kauf von langfristigen Gütern
  • Eröffnungen aller Art
Dieser Tag ist weniger günstig für
  • den Besuch von Friedhöfen, außer der Beteiligung bei Beerdigungen
  • das Abschließen von Projekten, lieber einen Tag verschieben
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
M
<br /> Igitt!<br /> Vegetarier zu werden, kann ich nur jedem empfehlen. Dann ekelt man sich nach einer Zeit, nur, wenn man Fleisch sieht. Hätt ich bei mir gar nicht für möglich gehalten.<br /> Lieben Gruß<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> stimmt! Und außerdem tragen wir damit zum besseren Klima bei ...<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
M
<br /> Das ist ja gruselig... Mir fehlen die Worte. :-(<br /> <br /> Eine Freundin war mal im lokalen Schlachthof und machte viele Fotos - ein Veterinär hatte mit hineingeschmuggelt.<br /> Sie erzählte, dass die Schweine genau gesehen hätten, was mit ihren Artgenossen passiert. Das allein fand ich schon schlimm. :-(<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> ja, es ist fürchterlich! Zuerst werden sie betäubt, weil es schnell gehen muss, oft nicht richtig. Dann wird der Hals aufgeschnitten, die Schweine sehen dann, wies<br /> sie jämmerlich ausbluten. Und dann werden sie in einen Flammenkanal geschoben, da werden die Bosten abgesengt. Dann kommen die Innereien raus, dann werden die Schweine halbiert und<br /> weiter zerlegt.<br /> <br /> Das ist eine einzige Gruselschau. Und die Verbraucher (fr)essen dann dieses von Stresshormonen vergiftete Fleisch (PSE- oder DFD-Fleisch).<br /> <br /> Traurige Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
M
<br /> Ich muss immer weinen, wenn ich das Bild vor der flüchtenden Kuhvor mir sehe. :-(<br /> Auf www.peta.de gibts viele nützliche Infos zum Thema Tierschutz, tierfreundlich leben und vegan. Obwohl ich die reisserische Aufmachung nicht mag.<br /> LG mathilde<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> als ich Prüferin in einem Landesamt in Düsseldorf war, da musste ich auch in die großen Schweineschlächterein. Wenn ich daran denke, wird mir heute noch schlecht! Die vielen schreienden Schweine!<br /> Die Panikschreie! Manche Schweine wurden nicht richtig betäubt. Es muss ja schnell, schnell gehen! Dann kamen die Männer mit den Kettensägen. Es kam immer wieder vor, dass ein Schwein<br /> fast lebendig zersägt wurde. Für mich war das nicht zum Aushalten.<br /> <br /> Was Peta angeht, ich denke, die müssen das reißerisch machen, um Mensch wachzurütteln.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
M
<br /> Zu Kuhhorn fällt mir folgendes ein<br /> <br /> in Freiburg ist eine Kuh aus dem Schlachthof abgehauen, auf der Autobahn kippt ein Lastwagen mit Tieren auf dem Weg zum Schlachter um: die Tiere kommen aus der Unsichtbarkeit, aus der kollektiven<br /> Verdrängung des Volksgedächtnisses wieder heraus und in unser Bewusstsein. Sie zeigen uns, wer die Schnitzel und Steaks und Koteletten sind, die wir jeden Tag aus der Kühltruhe holen und die dann<br /> auf unseren Tellern schön angerichtet landen.<br /> Das sind meine Beobachtungen. Ein Horn abzuschneiden ist wohl nicht notwendig, wenn man kein schlechtes Gewissen gegenüber der Kuh hat. Schliesslich sind Kühe ja ziemlich zahm und geben auch gerne<br /> ein klein wenig ihrer Milch an uns ab.<br /> mathilde<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> genauso ist es! Es muss den Menschen erstmal bewusst werden, was unter "Fleischindustrie" zu verstehen ist. Dies beginnt schon mit der Geburt, wenn das Kalb zur Welt kommt. Da gibt es so Werkzeuge<br /> wie den "Kälberretter", eine Art Seilwinde, mit der ein Mensch das Kalb durch den oft zu engen Geburtskanal ziehen kann, weil die Übersetzung so groß ist.<br /> <br /> Das geht dann weiter, dass die Biestmilch weggeschüttet und das Kalb auf Michaustauscher gesetzt wird. Weil die antibaktieriellen Stoffe in der Biestmilch fehlen, wird das Kalb mit Antibiotika<br /> vollgepumpt.<br /> <br /> Es ist schon lange her, da wurde ein Programm wie "Mutter-Kuh-Haltung" von der EU finanziell unterstützt. Dies musste dann auf Druck der Fleisch- und Pharmaindustrie eingestellt<br /> werden.<br /> <br /> Was die Hörner an geht, die Schlachtindustrie ist für hornlose Rinder, weil dann zwei Arbeitsschritte wegfallen, nämlich das Absägen der Hörner mit der Motorsäge. So verroht ist diese Spezies<br /> Mensch.<br /> <br /> Übrigens, Kühe sind nur dann "zahm" , wenn der Bauer gut mit den Kühen umgeht. Wenn da ein Bauer seine Rinder ärgert und quält, das merken sich die Tiere, sie haben dafür ein gutes Gedächtnis und<br /> zahlen bei bester Gelegenheit die Quälereien zurück.<br /> <br /> Wir kamen mal in einen Stall, da waren die jungen Kälber einfach zusammengepfercht, drei Wände und die vierte Wand aus Fressgitter. Gemistet wurde so gut wie nie, die Kälber standen im Mist. Vor<br /> dem Fressgitter war der Boden glitischig nass. Ein Kalb hängte mit dem Kopf im Fressgitter fest und kam nicht mehr raus, weil es mit den Füßen immer abrutschte. Da halfen wir dem Kalb, hoben seinen<br /> Kopf aus dem Fressgitter und es konnte wieder atmen.<br /> <br /> Und ob du es glaubst oder nicht,  die anderen Kälber kamen zu uns, stießen uns mit ihren weichen Mäulern sanfte an, so als wollten sie sich bei uns bedanken.<br /> <br /> Tiere verstehen sehr viel, nur viele Menschen wollen das nicht begreifen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />