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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Was geschah vor 25 Jahren?

Heute, vor 25 Jahren explodierte die Chemiefabrik im indischen Bhopal mit schrecklichen Folgen für die Anwohner. Hier zeigt sich der neoliberale Raubtierkapitalismus in seiner brutalsten Form.

Nacht vom 2. zum 3. Dezember 1984, Bhopal: eine Chemiefabrik von Dow Chemical fliegt in die Luft, zehntausende Menschen sterben qualvoll. Die Presse spricht von der schlimmsten Chemie-Katastrophe der Menschheit.

Wie sieht es nach 25 Jahren aus?

Für die Betroffenen geschah so gut wie nichts! 25 Jahre Monsunregen spülte das überall verstreute Gift ins Grundwasser, die Bevölkerung ist gezwungen, dieses vergiftete Wasser zu trinken!

Ursprünglich sollte die Firma Dow Chemical 3,3 Milliarden Dollar Entschädigung zahlen, nicht an die Opfer, sondern an die indische Regierung. Die ließ sich auf 470 Millionen Dollar runterhandeln. Und davon erhielten die Opfer allenfalls Brosamen. Die Opfer sind Angehörige der untersten Kaste. Manche erhielten 10.000 Rupien, etwa 150 EUR. Wie großzügig! Über 300 Millionen Dollar versickerten im Korruptionssumpf und kamen nie bei den Opfern an.

Das Oberste Gericht hat angeordnet, dass die Opfer saubres Trinkwasser erhalten. Aber nichts passiert. Das verseuchte Gelände wird nicht von den Giften gesäubert. Union Carbide hat ja Dow Chemical übernommen und fühlt sich nicht verantwortlich dafür. Es soll Untersuchungsergebnisse geben, was für toxische Stoffe entwichen sind. Nur diese Ergebnisse werden bis heute unter Verschluss gehalten.

Was können wir tun? Ich denke, wir können uns mal ansehen, was Dow Chemical und Union Carbide herstellen, wer die Topmanager sind usw.

Wir können uns schlau machen, in welchen Endprodukten Produkte von Dow Chemical resp. Union Carbide enthalten sind und wir können die Vertriebe solcher Produkte anschreiben.

Leute, wir Verbraucher haben Macht, auch wenn viele von euch es nicht für möglich halten!

Jetzt wird es auch viele geben, die meinen: Indien und Bhopal sind weit, bei uns passiert so etwas nicht! Leute, denkt dran, mit der schwarz-gelben Regierung bekommen brutale neoliberale Raubtierkapitalisten wieder Oberwasser, die ihr Klientel bedienen, ohne Rücksicht auf Verluste!

Sehen wir uns doch nur die ermäßigte Mehrwertsteuer an für Hotels! Dahinter steckt eine Steuersenkung um 12 %! Ein Beispiel: Wenn heute ein Gast auf seiner Rechnung einen Bruttobetrag von 200,00 EUR stehen hat, dann sind darin 19 % Mehrwertsteuer enthalten, also 31,93 EUR, die muss der Hotelier an das Finanzamt abführen, er selbst hat dann noch 168,07 EUR.

Wenn ab Jänner 2010 die Mehrwertsteuer auf 7 % ermäßigt ist, dann sind bei 200,00 EUR nur noch 13,08 EUR Mehrwertsteuer enthalten, das bedeutet, der Hotelbesitzer erhält pro 200 EUR 18,84 EUR mehr. Und davon wollen die Hotelbesitzer nichts an die Kunden weitergeben, nein, die Übernachtungspreise fallen nicht. Das steht schon mal fest!

So sehen anscheinend die Gelben ihre Aufgabe: Lobbyarbeit für ihre Wähler, auf Kosten der übrigen Deutschen. Die Finanzfachleute sprechen von einem Steuerausfall von über 4 Milliarden EUR, tja wie sollen die gegenfinanziert werden? Aber das interessiert die neoliberalen Gelben nicht? Notfalls werden die Sozialleistungen noch mehr eingeschränkt, die Armen sind den Gelben sowieso ein Greuel, die kaufen nichts, die kosten bloß Geld. Sollen sie doch verrecken!

 
(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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F
<br /> typisch diese gelben.<br /> <br /> <br />
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S
<br /> Hallo Kiat,<br /> <br /> Arbeitnehmer schaffen Problemel.<br /> Arbeitnehmer sind Kostenfaktoren.<br /> Abeitnehmer sind faule, dumme Säcke.<br /> <br /> Frag' mal in den Elite-Abteilungen nach.<br /> Sogar Entwickler mit Diplom sind heute einen Dreck wert.<br /> <br /> Viele Grüße,<br /> Superkachina<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Lieber Superkachina,<br /> <br /> leider muss  ich dir zustimmen! Früher gab es in Deutschland Unternehmerpersönlichkeiten, die anders dachten, z. B. Robert Bosch. Der sagte einmal, dass er als Unternehmer Erfolg habe,<br /> liege auch daran, dass er gute Löhne zahle.<br /> <br /> Oder Henry Ford: Von ihm stammt das Wort: "Natürlich muss ich meinen Arbeitern gute Löhne zahlen, wer sollte sonst meine Autos kaufen?"<br /> <br /> Solche Unternehmer gibt es immer weniger, sie werden ersetzt durch Marionetten des neoliberalen Raubtierkapitalismus!  Und sie werden sich selbst ad absurdum führen! Wenn nämlich<br /> global so ziemlich alle Menschen verarmt sind, bleiben die Produzenten auf ihren oft überflüssigen Produkten sitzen.<br /> <br /> Genauso blödsinnig sind auch die Forderungen, die in Georgia/USA in Stein gemeißelt wurden: Nur 500 Millionen Erdenbürger reichen aus, alles andere ist zuviel!<br /> <br /> Ich habe da meine Zweifel. Von den selbst ernannten Eliten sind doch die wenigsten in der Lage, sich selbst den Allerwertesten zu putzen ...  <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
H
<br /> Liebe Kiat,<br /> <br /> die sollten mal liebr die Steuern auf Arztbesuchen und Mediakamente auf 7% senken. Ist ja nun wirklich kein "Luxus" den man sich da antut.<br /> Wenn ich bei Tierarzt war bekomme ich die Rechnungen immer ausgedruckt, und dann kann man es lesen wie hoch da die Steuern sind.<br /> Teilweise Erschreckend!<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> Heike<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Heike,<br /> <br /> ja, das wäre längst überfällig, für Medikamente und medizinische Dienstleistungen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zu nehmen.<br /> <br /> Doch zurück zu dieser ermäßigten Mehrwertsteuer nur für Übernachtungen: Für Firmen, die die Reisekosten ihrer Arbeitnehmer abwickeln und bezahlen werden, wird dies im Endeffekt<br /> teurer werden als die jetzige Regel. Und es gibt noch viele ungelöste Detailfragen, z. B. gilt das für alle Übernachtungen, also auch für Ferien auf dem Bauernhof oder nur für Häuser,<br /> die mindestens zehn Betten haben? Oder? Dies zeigt wieder einmal, dass diese schwarzgelbe Regierung nicht einmal in der Lage ist, wasserdichte Gesetze zu formulieren. Eigentlich<br /> ist dies ein Armutszeugnis für die schwarzgelbe Koalition! Ganz gleich, was da verabschiedet wird, unser Bundesverfassungsgericht wird sich eines Tages damit befassen müssen. Denken wir<br /> nur an den Solidaritätsbeitrag. Der gilt ja jetzt nur noch als vorläufig. Was für ein Aufwand für Finanzämter? Wenn nun das BVG entscheidet, dass<br /> der Solidaritätsbeitrag  gegen die Verfassung verstößt, dann kann es passieren, dass alle kassierten Soli-Beiträge rückwirkend bis 2005 wieder<br /> zurückgezahlt werden müssen.<br /> <br /> Und das alles, weil unser Politiker offenbar nicht in der Lage waren und sind, wasserdichte Gesetze zu verabschieden. Angefangen hat es mit dieser Inkompetenz spätestens mit Rot-Grün.<br /> Wenn ich nur daran denke, dass wegen Gesetzesfehler gezahlte Gewerbesteuer wieder zurückgezahlt werden musste ...<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />