Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Der Multimilliardär Werner Otto ist gestorben. Ein paar Tage vor Weihnachten. Ja, da frage ich mich, was bleibt übrig. Wenn ich mir seine Vita ansehe, er war eine Größe im Versandhandel. Und was war er noch? Er hat einige Stiftungen gegründet.
Wer wird sich in hundert jahren an ihn erinnern? Oder in fünfzig Jahren? Oder in zwanzig Jahren?
Die BILD veröffentlichte die Rangliste der zehn reichsten Familien in Deutschland - alles Multimilliardäre:
Diese zehn Familien verfügen zusammen über ein - geschätztes - Vermögen über 97,8 Milliarden Euronen. Das ist ein Drittel dessen, was dieser Staat in einem Jahr ausgeben kann. Stellen wir uns das einmal vor: Nur zehn deutsche superreiche Familien haben soviel Geld - ein Drittel der jährlichen Staatsausgaben.
Und wieder bewahrheitet sich der alte Spruch: "Und ist der Handel noch so klein, so bringt er mehr als Handwerk ein!"
Aber zurück zur Frage: "Was bleibt?" Werden diese zehn Familien jemals ruhmvoll in die Geschichte Deutschlands eingehen? Oder sind es eher die Künstler, Wissenschaftler, Erfinder?
Und was hinterlassen sie? Natürlich ein großes Vermögen. Oft steuerlich optimiert in Stiftungen angelegt. Aber spätestens auf dem Sterbett werden sie erkennen: Das Leichenhemd kennt keine Taschen!
Also, wofür haben sie gelebt? Nur zum Zusammenraffen von Geld? Was haben sie den Menschen hinterlassen?
Mein persönliches Fazit: Diese superreichen Familien sind genau genommen ganz arm dran ...