Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Jetzt hat es die ZEIT auch erwischt! Womit? Mit der Schimpferei auf die alternative Medizin.
Schade drum. In der Ausgabe Nr. 37 vom 09.09.2010 ab S. 33 schimpft Harro Albrecht. "Wehe! Wehe!" brüllt warnend sein Titel. Zu der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) finde ich da auf S. 34:
"Im Übrigen ... sei an der Traditionellen Chinesischen Medizin fast nichts traditionell. Das meiste sei ein Kunstprodukt - Erfunden oder erfinden lassen hat es Mao Tse-tung in den 1950-er Jahren. Dem großen Vorsitzenden ging es darum, den traditionellen Kanon dem marxistischen Ideengut anzupassen. Dann stellte sich heraus, dass sich das Produkt TCM gut in den Westen exportieren ließ."
Es ist schon erstaunlich, wie eine über Jahrtausende alte und bewährte Wissenschaft auf wenige Zeilen komprimiert wurde. Und wie sie mit anderen geschichtlichen Ereignissen in Verbindung gebracht wird, die viele Menschen hierzulande ablehnen:
Wovor hat die westliche Medizin eigentlich Angst? Wenn TCM wirklich nichts taugt, dann müsste sich die Angelegenheit von selbst erledigen - tut sie jedoch nicht. Schlimmer noch, das System des Sponsoring hilft auch der alternativen Medizin, in den Universitäten Fuß zu fassen, zum Beispiel:
Das macht die Pharmagiganten nervös. Sehr nervös. Denn damit wird Forschung in einer Weise betrieben, die den Pharmagiganten nicht ins Programm passt. Also werden Schreiberlinge beauftragt und wahrscheinlich auch bezahlt, ihren geistigen Dünnschiss zu verbreiten. Nur die Wahrheit setzt sich immer durch!
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