Das fragen sich BürgerInnen in Nürnberg. Grund: Das Müllsystem mit den gelben Säcken funktioniert nicht mehr! Und zwar nachdem Remondis von der Stadt Nürnberg den Zuschlag bekam, die gelben Säcke einzusammeln und zu verwerten.
Erstens sind die leeren gelben Säcke plötzlich Mangelware, wenn überhaupt erhält ein Haushalt maximal zwei Rollen pro Jahr, ganz gleich wieviele Personen leben. Klar, je weniger Leersäcke ausgegeben werden, umso weniger gefüllte Säcke müssen eingesammelt werden. Dies ist genau genommen Betrug an den VerbraucherInnen. Denn jeder von uns hat ja bei jedem gekauften Artikel mit dem "Grünen Punkt" schon für die Entsorgung bezahlt, das ist ja im Preis bereits eingerechnet.
Dann gibt es nicht wenige Nürnberger Haushalte, die überhaupt keine Leersäcke erhalten haben. Grund: Remondis hat mit der Verteilung aus Kostensenkungsgründen Privatfirmen beauftragt; offenbar wurde da nicht flächendeckend verteilt. Und die privaten Verteilerringe kennen ja auch nicht alle Nürnberger Adressen.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass es solche Schwierigkeiten gibt, nachdem Remondis das Einsammeln des Kunststoffabfalls übernommen hatte, Jedenfalls kannten die NürnbergerInnen solche Probleme nicht, als noch die ANA (Arbeitsgemeinschat Nürnberger Abfallwirtschaft) für die gelben Säcke zuständig war. Warum haben sie vor der Auftragsvergabe an Rethmann nicht die BürgerInnen in Bochum gefragt?
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Liebe Helene, das sind die Auswüchse, wenn kommunale Aufgaben privatisiert werden! Im Landkreis Ansbach gab es bislang ein ganz besonderes Müllsystem, das ist auch einen Blog wert ... Liebe Grüße,<br />
Kiat<br />
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Volker
11/25/2008 12:39
hi, wir bekommen zu jahresbeginn auch zwei rollen, aber sind diese alle, können wir uns jederzeit auf der gemeinde neue holen. vielleicht gibt es in nürnberg auch so eine anlaufstell? bei uns funktioniert es recht gut. lg volker
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Lieber Volker,<br />
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die Nürnberger können beim BIZ (Bürgerinformationszentrum) sich eine Rolle pro Haushalt und pro Jahr holen, da gibt es so komische Regelungen. Und ich finde jede Beschränkung der Anzahl der<br />
Rollen als Betrug. Wie gesagt, bei jedem gekauften Artikel mit Grünem Punkt ist im Preis der Anteil für die Entsorgung einkalkuliert, wird also von uns VerbraucherInnen vorab bezahlt. Und dann<br />
wird die Anzahl der Rollen limitiert. Das ist für mich nicht nachvollziehbar!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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