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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Wahlbenachrichtigungen: Rathaus lernfähig?

In dieser Woche lagen die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 27. September im Briefkasten. Superpünktlich! Nicht so ein Affentheater wie bei der letzten EU-Wahl. Da mussten wir mit Einspruch gegen das Wählerverzeichnis drohen. Wir hatten bis zum festgelegten Termin keine Wahlbenachrichtung erhalten.

Diesmal war es anders, wie gesagt superpünktlich! Sind die Rathausinsassen lernfähig? Schön wäre es ja. Oder liegt es daran, dass diese Wahl unter Beobachtung der OSZE steht. Nicht auszudenken, wenn wir zwei wieder keine Wahlbenachrichtigung erhielten und dann protestieren! Jetzt hat es sich ja auch im Rathaus herumgesprochen, dass ich wirklich ein Buch geschrieben habe und mich also Schriftstellerin nennen darf. Und dann bekomme ich noch nette Kommentare. So was aber auch!

Tja, mich würde nur interessieren, was wäre wenn, wenn sich die Missachtung der geheimen Wahl in Ohrenbach wiederholte. Da hatten ja bei der ersten Auszählung angeblich keiner grün gewählt, da mussten erst die grünen Wähler mit Unterschrift bestätigen, dass sie wirklich grün gewählt hatten. Erst dann wurde nachgezählt, und da gab es wirklich Wähler, die wirklich grün gewählt hatten. Ansonsten passierte nichts!

Wie hätten da die OSZE-Wahlbeobachter reagiert?

Im Vorlauf dieser Wahlen sind ja schon seltsame Entscheidungen getroffen worden: die Partei der Dr. Gabriele Pauli wurde aufgrund formaler "Fehler" nicht zugelassen. Ist die Angst vor Frau Pauli so groß?

Und dass die PARTEI nicht zugelassen wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Oder haben sich da einige der Berufspolitiker wiedererkannt?

(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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A
Liebe Kiat,<br /> <br /> das ist ja mal eine gute Nachricht, dass die OSZE ein wachsames Auge auf eure bevorstehende Wahl werfen wird. Da wünsche ich uns allen zur Sicherheit, dass diese Organisation nicht auch schon von diesem "System" unterwandert ist und sich die Abgesandten nicht von den etablierten Parteien "kaufen" lassen.<br /> Aber sollten sich diese nicht auch die Vorgänge um die Nichtzulassung von einigen Kleinparteien näher anschauen? Und zwar sofort! Nicht nur um zu vermeiden, dass bei verspäteten Urteilen über die Verfassungs- bzw. Demokratiewidrigkeit dieser Entscheidungen, euch teure Neuwahlen ins Haus stehen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Awi
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K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> Neuwahlen wegen Unregelmäßigkeiten bei der Wahl sind ziemlich unwahrscheinlich. Bei den Wahlcomputern z. B. hat es Jahre gedauert, bis das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass<br /> Wahlcomputer verfassungswidirg sind.<br /> <br /> Ja, schön wäre es, wenn diese Wahlbebachter auch das Vorfeld der Wahl begutachten. Mal sehen, was draus wird.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />