Einer forschen Milchbäuerin ist es gelungen, das Thema Milchpreis in die Mainstreampresse zu bringen. Das passt vielen Politikern nicht! Also muss gegen die Milchbauern gestänkert werden.
Tja, es wurde gesucht und gesucht! Und man wurde fündig: In Sachsen-Anhalt tagten die Agrarminister und zwar im Kloster Helfta. Wütende Bauern haben viele, viele Liter Milch in Gülletransportern herangefahren und vor dem Kloster ausgekippt. Aus Protest gegen den zu niedrigen Milchpreis. Und das ein paar Tage vor der Wahl.
Wie kann man diese frechen und ungehorsamen Bauern in Misskredit bringen?
Dann trieben viele tote Fische im Klosterteich. Na klar, die Bauern haben mit ihrer Milch die Fische umgebracht! Welch eine heuchlerische Gesellschaft!
Wenn z. B. Betreiber von riesigen Biogasanlagen ihre Gülle derart massiv ausbringen, dass in den umliegenden Fischteichen sich solche Algenteppiche bilden, dass die Fische vergeblich nach Luft schnappen, dann wird das ignoriert, vor allem von den zuständigen Wasserwirtschaftsämtern. Und wenn im fränkischen Seengebiet durch diese massive Überdüngung sich gefährliche Blaualgen bilden, dann interessiert das auch kein Amt.
Dabei transportieren diese Biogasbauern ihre Gülle in riesigen Transportern. Die fassen auf einen Schlag 18.500 Liter. So ein Transporter ist mit dem Traktor zusammen über 20 Tonnen schwer. Aber trotzdem brettern die über Flurbereinigungswege, die nur für 10 Tonnen vorgesehen sind. Jedenfalls stehen da überall 10t-Schilder, wahrscheinlich zum Übersehen gedacht. Auch hier schreitet hier kein Amt ein.
Aber jetzt, bei den Milchbauern, die sind schuld am Fischsterben. Da ermittelt sofort die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung. Über den verzweifelten Kampf ums Überleben der Milchbauern, da reden nur wenige.
In Brüssel fanden die Milchbauern eine andere Form des Protestes: Aus Strohballen bauten sie einen Kreis, legten eine Folie hinein und füllten diesen "Teich mit Milch". Daneben zündeten sie ein Feuer an und löschten das Feuer mit Milch. Dazu skandierten sie: "Die Sache brennt, die Politik pennt!"
Ich selbst verurteile die Vernichtung von Lebensmitteln, aber ich kann die verzweifelten Milchbauern verstehen. Und auch hier zeigt sich wieder eine heuchlerische Gesellschaft: Wenn Getreide zur Energiegewinnung verheizt wird, dann findet das diese Gesellschaft in Ordnung. Oder wenn Mais angebaut wird, um in einer Biogasanlage vergast zu werden? In vielen Ländern ist Mais Hauptnahrungsmittel!
Politiker, die es zulassen, dass Nahrungsmittel verbrannt oder vergast werden, während alle paar Sekunden ein Kind schlichtweg verhungert, sind unmenschlich!
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Liebe Kiat!<br />
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Diese Vernichtung von Lebensmitteln wird leider im großen Stil von der EU schon lange praktiziert.Um die Preise stabil zu halten.<br />
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Daß es Länder gibt,die froh wären über eine geschenkte oder billige zusätzliche Lieferung Lebensmittel ist für unsrere Herrschenden nebensächlich.<br />
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Die Einheitsreligion auf unserem Planeten heißt Profit machen um jeden Preis.Achtung vor dem Leben und Mutter Erde und ihren Gaben:<br />
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Fehlanzeige!!!<br />
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Aber irgendwann kommt die Quittung von Mama und dann gute Nacht!<br />
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Liebe Grüsse von Moira,die sich schon auf den Tag der Abrechnung freut<br />
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Liebe Moira,<br />
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ich erinnere mich an einen Bauern, der wollte seine Milch nicht einfach wegschütten. So beschloss er, seine Milch zu verschenken. Damit stach er in ein Wespennest: Die Discounter waren sauer, dass<br />
sie jetzt weniger Milch verkauften, weil es Milch um sonst gab.<br />
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Also wiesen die Discounter ihre Rechtsanwälte an, eine Möglichkeit zu finden, diesem Bauern das Handwerk zu legen. Sie wurden fündig.<br />
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Sie "überredeten" die bayerische Staatsregierung, dem Bauern das Zollamt zu schicken. Wieso gerade das Zollamt für das Verschenken von Milch zuständig sein sollte, habe ich bis heute nicht<br />
begriffen. Aber sie haben diesen Bauern fertiggemacht.<br />
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Ich stelle mir gerade vor, Tausende von Milchbauern würden das heute ausprobieren. Soviel Zollämter gibt es gar nicht. Aber die Regale der Discounter blieben voll, weil viele direkt zu den Bauern<br />
gingen, um die geschenkte Milch abzuholen. So könnten die den Markt bestimmenden Superdiscounter ganz schön geärgert werden. Das wäre auf jeden Fall eine stärker wirkende Aktion als brennendes<br />
Stroh mit Milch zu löschen. Das stinkt nur den Anwesenden, aber nicht den Superdiscountern.<br />
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Dieses rein profitorientierte System zerstört sich selbst. Und das geht bald ganz schnell! Und dann wehren sich Natur und Erde und befreien sich von dieser Menschheit ...<br />
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Nachdenkliche Grüße, Kiat<br />
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