Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
In der Laborwelt fand ich einen hochinteressanten Artikel: "Biostrom aus der Stratosphäre", Das hört sich ja sehr gut an: In der Stratosphäre gibt es anscheindend Bakterien, die zur Erzeugung von Strom taugen.
Diese Kerlchen heißen beispielsweise Bacillus stratosphericus und Bacillus altitudinis. Entdeckt haben das Biologen an der britischen Universität Newcastle. Die Ergebnisse des Teams um Jinwei Zhang und Grant Burgess wurden am 21. Februar in Environmental Science and Technology veröffentlicht.
Ich zitiere aus dem Artikel: "In den mikrobiellen Brennstoffzellen (microbial fuel cells, MFC) der Forscher besiedeln die exoelektrogenen Mikroorganismen als Biofilm die Kohlenstoffelektroden. Über den Prozess der katalytischen Oxidation setzen sie dort organische Verbindungen in Elektrizität um. Jinwei und Burgess fanden außerdem heraus, dass auch die Zusammensetzung des Biofilms einen Einfluss auf die Stromproduktion hatte: Biofilme aus einer einzigen Art waren denen aus mehreren Arten unterlegen. Mit einem Mix aus den 25 besten (bereits bekannten und neu entdeckten) exoelektrogenen Bakterienarten erreichten die Forscher eine Leistung von 200 mW pro Quadratmeter."
Also, aus fünf Quadratmeter lassen sich dann ein Watt Strom gewinnen. Aus Bakterien. Wenn das nichts ist. Da ist doch die heutige Methode mit Biogasanlagen viel zu aufwändig, viel zu gefährlich und die dabei anfallende Gülle vergiftet die Böden, wie mein Artikel Gülle-Bauern - nachts sie lauern beweist.
Beim Video geht es nicht um Bakterien, sondern wie man aus einer Kartoffel Strom gewinnt:
Die Freakshow 1 - Strom aus der Kartoffel
Und umgekehrt kann ein Kartoffel auch leuchten - also wenn euch mal die Glühlampen ausgehen: