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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Die Gelben sinken auf drei Prozent

Es ist noch gar nicht lange her, da haben fast 15 % WählerInnen bundesweit die Gelben gewählt. Und dann ging es bergab - mit den Gelben.

Einen derartigen rasanten Wählerschwund hatte eine Partei selten. Irgendwie ist es ja verständlich. Nachdem die Hotelbranche mit Hilfe der Gelben 12 Prozentpunkte bei der Mehrwertsteuer sparen dürfen, das war ja ein Bombengeschäft:

Der große Hintermann der Hotelbranche zahlte über eine Million Spenden an die Gelben, dafür spart jetzt die Hotelbranche über 1 Milliarde Euro im Jahr! Das ist vielleicht eine Rendite! 1 zu 1.000! Also, der Ackermann von der Deutschen Bank redet von 20 bis 30 % Rendite! Also, Ackermännchen, das sind doch wirklich nur Peanuts! Nimm dir ein Beispiel an der Raubmöwe Möwenpick!

Und wenn auch die Gelben auf drei Prozent gesunken sind, das macht doch nichts. Sie konzentrieren sich auf das Großkapital, und das sind halt viel weniger als die über zehn Millionen Arbeitslose - auch wenn es offiziell viel weniger sind. Die Zukunft der Gelben liegt jetzt im Geschäft "Politik gegen Spenden", der erste FDP-Shop ist bereits im NDR bei EXTRA 3 eröffnet!

Aber hallo! Wenn die Gelben weniger als fünf Prozent erreichen, dann kommen sie doch gar nicht in den Bundestag! Tja, da gibt es eine kleine Änderung der Wahlgesetze. Künftig werden die Stimmen mit dem Vermögen der WählerInnen gewichtet. Das ist ein kleiner statistischer Trick und funktioniert so, dass die Stimme eines reichen Wählers doppelt oder drei- oder mehrfach gezählt wird als bei armen Schluckern. Das hat ja der Schwarze Gottfried Ludewig schon vor Jahren forderte. Damals reagierten die damaligen Gelben empört über diesen Vorschlag - aber nur, weil er nicht von ihnen, sondern von den Schwarzen kam, und damals saßen sie ja in der Opposition.

Nachdem die schwarz-gelbe Regierung auch die Laufzeiten der Atommeiler verlängert hat, werden sie - am Bundesrat vorbei - die Wahlgesetze leicht modifizieren. Wahrscheinlich in der Richtung, dass Langzeitarbeitslose überhaupt nicht mehr wählen dürfen.

Denn Hartz IV ist genau genommen "offener Strafvollzug", das meint Götz Werner, der ja auch - als erfolgreicher Unternehmer - das bedingungslose Grundeinkommen fordert.

Und zum Abschluss blicken wir jetzt in den ersten FDP-TV-Shop:


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