Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Am 27.12.2010 schrieb ich einen Artikel über die bürokratischen Anwandlungen der Verwertungsgesellschft Gema.
An sich bin ich kein Feind von Verwertungsgesellschaften. Im Gegenteil. Künstler wie Musiker und Schriftsteller wollen ja auch leben. Nur sehe ich da gewisse Grenzen. Wenn literarische oder musikalische Kunstwerke für erzieherische und schulische Zwecke verwendet werden, dann sollten Verwertungsgesellschaften keine Gebühren kassieren. Genauso wenig bei kirchlichen und nichtkommerziellen Veranstaltungen.
Es ging ja eine Pressemeldung durch die Mainstreampresse, nach der die Gema auch bei Kindergärten abkassieren will. Hier zeigt sich wieder einmal, dass viele Funktionäre nur noch daran interessiert sind, wo und wieviel sie abkassieren können. Aus ist es mit Idealen. Nein, es geht nur noch um Geld.
Und dabei vergessen wir die Menschlichkeit. Die Entwicklung geht noch weiter: Da schreibt ein gewisser S. ein Buch, in dem er gegen Arme und Ausländer hetzt. Und wird damit mehrfacher Millionär. Viele finden die abstrusen Ansichten dieses Autors richtig. Was steckt dahinter? Die Kündigung der Solidargemeinschaften!
Wenn wir so weiter machen, dann werden alte Menschen nicht mehr unterstützt. Solange sie Geld haben, um sich teuere Seniorenheime zu leisten, sind sie geduldet. Aber nicht, wenn sie auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ja, es geht noch weiter: Der Bundestagsabgeordneter Mißfelder verweigert einem Menschen, der über 85 Jahre alt ist, ein Hüftgelenk, es sei denn, dieser Mensch kann es selbst bezahlen.
Ein Abgeordneter, der so etwas öffentlich fordert, gehört meiner Meinung nach aus dem Verkehr gezogen.
Heute habe ich den Artikel über die Gema als Video aufgenommen und hier eingebettet: