Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Kago bietet einen Selbstbausatz für einen Kamin an, und ein solcher Kamin hat ein siebenjähriges Mädchen erschlagen.
Kago hatte ja Konkurs angemeldet und die Firma wird jetzt von einem Konkursverwalter geführt. Bei diesem Selbstbausatz wird eine schwere Steinplatte (zwei Zentner!) nur angeklebt. Und genau so eine Platte löste sich plötzlich und traf das Mädchen, das an den schweren Kopfverletzungen starb. Aufgebaut reicht dieser Kamin fast bis zur Decke.
Ich verstehe die Menschen nicht! Eine schwere Steinplatte nur kleben? Wer kommt auf solche Ideen? Fachleute haben dazu noch festgestellt, dass der im Bausatz mitgelieferte Kleber zu schwach war. Und die Aufbauanleitung soll auch noch falsch gewesen sein.
Was bringt Menschen dazu, so etwas wie einen Kamin mit einem Bausatz zusammenzusetzen? Was soll das? Und wer kommt auf die Idee, so etwas anzubieten? Da nützt es wenig, wenn jetzt die Auslieferung gestoppt wurde. Ein Menschenleben hat dieses Produkt bereits gekostet!
Wer führt eigentlich die Qualitätssicherung durch? Wie es scheint, gibt es keine Qualitätssicherung, die Prüfung erfolgt beim Kunden. Wie bei vielen Produkten. Diese Gier nach immer mehr Gewinn führt dazu, an falscher Stelle zu sparen. Wir erleben das immer wieder. Ob es sich um wild werdende Gaspedale handelt oder um Stromschläge verteilende Küchengeräte.
Ich habe mir mal einen USB-Stick bestellt. Ließ sich nicht beschreiben. Also beim Lieferanten angerufen, Antwort: "Wir schicken ihn einen neuen! Den defekten Stick können Sie entsorgen." Ich fragte: "Gibt es da keine Funktionsprüfung bei Ihnen?" Antwort: "Das ist doch nur Bulkware. So wie die vom Hersteller kommt, wird sie verkauft. Da können wir nichts prüfen ..."
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